Konzeption

 

Liebe Eltern, Ihr Kind besucht unsere gemeindlichen Kindertagesstätten. Im Auftrag der Gemeinde Oberhausen und persönlich heiße ich Sie und Ihr Kind herzlich willkommen. Veränderte Rahmenbedingungen stellen auch die Fachkräfte vor immer neuen Herausforderungen: Bildungspläne, der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren, Kinder mit Migrationshintergrund, Sprachförderung, Fremdsprachen und die gestiegenen Erwartungen der Eltern. Mit der neuen Konzeption will die Kita Sinning diesen Ansprüchen gerecht werden. Den Kindern werden Bildungsangebote gemacht die sowohl Entwicklungsmöglichkeiten ausschöpfen, als auch Entwicklungsrückstände ausgleichen. Die Gemeinde Oberhausen als Träger und die Leiterinnen mit ihren Teams sind der Meinung, dass jedes Kind einmalig ist. Daher wollen wir helfen, Kinder in ihren Begabungen und Fähigkeiten kompetent zu fördern. Wir geben Kindern Raum, in dem sie selbst mit ihren Stärken und Schwächen akzeptiert werden. Wie wünschen uns eine Atmosphäre des Vertrauens, die es ermöglicht, tolerant und offen miteinander umzugehen. Die Kindertagesstätten, sowie die Außenanlagen sind so gestaltet worden, dass die kindlichen Ansprüche optimal erfüllt werden. Wenn ihre Kinder sagen"Wir gehen gerne in die Kita!", dann ist dies das schönste Kompliment für uns. Fridolin Gößl 1. Bürgermeister
Geschichte: Unsere Einrichtung befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude, das 1979 zu einem Kindergarten umgebaut wurde. Seit September 2009 befindet sich im Erdgeschoss eine Krippengruppe. Da die Plätze unserer KiTa nicht mehr ausreichend waren, vervollständigt seit September 2009 ein Container unser "Haus für Kinder". Da der Container nicht nur übergangsweise benötigt wurde, wird derzeit unsere Kindertageseinrichtung umgebaut. Neben Renovierungsarbeiten im Altbau und dem Ausbau von Versorgungs - und Funktionsräumen, wird eine komplette Gruppe angebaut. Gruppenstruktur: In unserm Haus sind Kinder ab 0,5 Jahren bis zum Schuleintritt herzlich willkommen. Aufgrund der wechselnden Zielgruppen von Jahr zu Jahr passen wir unsere Gruppeneinteilung immer dem Bedarf an. Derzeit gibt es eine Krippengruppe mit Kindern ab 0,5 Jahre, eine Kindergartengruppe ab 2 Jahren und eine Kindergartengruppe für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Wir sind stets bemüht, die Gruppeneintleilung den Bedürfnissen und Entwicklungsanforderungen der Kinder anzupassen. Pädagogische Arbeitsweise: Das Haus für Kinder Sinning arbeitet nach dem Situationsorientierten Ansatz. Dies ermöglicht uns individuell und situativ auf die Wünsche, Interessen und Bedürfnisse der Kinder einzugehen.Unsere Einrichtung orientiert sich am bayerischen Bildungs- uns Erziehungsplan und arbeitet nach den Vorgaben des BayKiBiG. Daraus leitet sich unser Bild vom Kind ab.  Bild vom Kind  Jedes Kind kommt als kompetenter Säugling zur Welt. Es ist Mitgestalter seiner Bildung und Entwicklung. Kinder wollen Verantwortung übernehmen und ihre Lernprozesse selbstbestimmt und selbsttätig gestalten / mitgestalten. Jedes Kind lernt in seiner individuellen Geschwindigkeit. Kinder haben das Recht ihre Bildung aktiv mitzugestalten, sowie bei Entscheidungen miteinbezogen zu werden (Partizipation). Ihre Begeisterung für Neues, wie auch ihr Wissensdurst und Forschergeist sind groß und streben nach ständiger Befriedigung. Erziehungsziele unserer Arbeit nach dem bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan  Sprache und Literacy Sprachkompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg sowie eine vollständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Wir vermitteln und fördern die geschriebene Sprache durch Bilderbücher, Märchen und das Nachspuren von Buchstaben in der Vorschule. Die gesprochene Sprache fördern wir insbesondere durch Lieder, Reime und Sprechverse. Bei den Vorschulkindern wird zudem das Würzburger Trainingsprogramm zur Förderung der phonologischen Bewusstheit angeboten. Besonders wichtig ist es den Kindern ein offenes Ohr zu schenken, ihnen die nötige Zeit einzuräumen und ihnen aktiv bei ihren Erzählungen zuzuhören. Mathematik / Naturwissenschaft / Umwelt Kinder haben von Geburt an einen Forscherdrang, den es gilt zu befriedigen. Mathematische Mengen werden durch Umfüllen von Flüssigkeiten in verschiedene Gefäße erfasst. Ebenso wird die Statik von Dingen durch das Konstruieren von Türmen erfasst. Unser großer Garten bietet den Kindern viele Möglichkeiten die Umwelt zu erkunden und die Beschaffenheit verschiedenster Materialien zu untersuchen. Bewegung / Gesundheit Jede Gruppe hat einmal in der Woche einen festen Turntag, an dem gezielte Angebote z.B. zur Selbstwahrnehmung des Körpers, Gleichgewichtsschulung, sowie Geschicklichkeit angeleitet werden. Auch sind Bewegungsspiele ein wichtiger Bestandteil um den Kindern das soziale Agieren in einer Gruppe zu vermitteln.Die Kinder lernen selbstbestimmt Verantwortung für ihren Körper zu übernehmen. Um die Gesundheit der Kinder zu unterstützen und bestmöglichst zu fördern, gehen wir nach Möglichkeit fast tägl. in den Garten. Geburtstagsfeiern, Feste des Jahreskreises und andere Aktivitäten nemen zusätzlichen Raum in uneserer Alltagsstruktur ei. Bitte haben Sie Verständnis, dass es uns deshalb zeitlich nicht immer möglich ist, in den Garten zu gehen. Ernährung Abwechslungsreiche und bewusste Ernährung, d. h. kein Verbot von Milchschnitte und Co. und die Bereitstellung von Kuchen oder anderen Leckereien bei Feiern, sowie ein gesundes Maß an ausgewogener Brotzeit mit tägl. Obst- und Gemüseteller, tragen dazu bei den Kindern ein gesundes Ernährungsbewusstsein zu vermitteln. Ästhetik / Kunst / Kultur Es ist wichtig, Kindern die Möglichkeit zu bieten verschiedenste Materialien kennen zu lernen. Durch den gestalterischen Umgang mit Farben, Materialien und Werkzeugen soll neben der Stärkung der Kreativität und Ausdrucksfähigkeit, auch die Grob- und Feinmotorik der Kinder gefördert werden. Zudem ist es wichtig die Kinder in ihrer Phantasie nicht einzuschrenken und ihnen Raum für verschiedene Wahrnehmungen zu geben, sowie möglichst viele Sinne anzuregen. Sozialverhalten / Widerstandsfähigkeit Diese Fähigkeiten können nur geschult werden, wenn Kinder in Gruppen aufeinandertreffen. Dort müssen sie lernen, sich an Regeln zu halten, Konflikte angemessen zu bewältigen und Absprachen untereinander zu treffen. Jedoch lernen sie auch, sich gegen andere durchzusetzen und ihre eigene Meinung zu vertreten. Das Freispiel ist ein hauptsächlicher und besonders wichtiger Bestandteil des KiTa - Alltags, welcher zur Förderung dieser Kompetenz beiträgt.
Entsprechend des seit 2005 geltenden Kinderschutzgesetzes, werden wir bei Anhaltspunkten für eine Kindswohlgefährdung die kollegiale Beratung durch die Kitaleitung in Anspruch nehmen. Im Rahmen eines Elterngespräches werden wir dann auf Schwierigkeiten in der Entwicklung des Kindes hinweisen und die Eltern anhalten die notwendige Hilfe und Unterstützung zu suchen. Gegebenenfalls ziehen wir eine erfahrene Fachkraft zur Abschätzung des Gefährdungsrisikos hinzu. Sehen die Eltern jedoch keinen Bedarf oder entscheiden sich für einen anderen Weg, so steht ihnen das im Rahmen ihres Erziehungsprivilegs grundsätzlich frei. Falls die von ihnen getroffenen Maßnahmen bzw. in Anspruch genommenen Hilfen jedoch nicht ausreichend erscheinen um die Gefährdung abzuwenden, sind wir verpflichtet das Jugendamt einzuschalten (§8a Abs. 1,2 SGB VIII).
Irmi Igel Gruppe (Krippe) Eine Gute Bindung ist der Grundstein für das Bilden, Fördern und Erziehen der Kinder In der Krippe ist es von besonderer Notwendigkeit, eine gute Bindung zu den Kindern aufzubauen und diese zu pflegen. Einfühlsam gilt es die Bedürfnisse zu erkennen und darauf zeitnah und angemessen zu reagieren. Die "Kleinen" suchen vermehrt die körperliche Nähe zu den Betreuungspersonen. Da sie meist erst im Laufe ihrer Krippenlaufbahn mit dem Sprechen beginnen, ist es eine große Herausforderung die Kinder gut zu beobachten und ihre Signale richtig zu deuten. Der pflegerische Bereich nimmt in der Krippe einen sehr großen Anteil ein. Wir gestalten diese Situationen wie z.B. das Wickeln als besonders angenehm und fürsorglich für die Kinder. Die Kinder haben alle, egal wie alt sie sind, einen hohen Forscher- und Entdeckungsdrang. Es ist wichtig, dass die Kinder sich bei uns sicher und gut umsorgt fühlen, da sie nur dann diesem Drang nachgehen können. Sie wagen es den Raum auf eigene Faust zu erkunden und die Gegenstände darin zu untersuchen. Ebenso unterstützen wir sie bei den ersten Kontaktaufnahmen und dem Kennenlernen von täglich wiederkehrenden Abläufen und bestehenden Regeln z.B. nicht auf den Stuhl klettern, nicht hauen... In der Kinderkrippe werden alle Bildungs- und Erziehungsbereiche wie auch im Kindergarten altersentsprechend unterstützt und gefördert. Sprache und Literacy (Singspiele, Lieder, Bilderbücher...) Mathematik, Naturwissenschaft und Umwelt (kalt - warm, hart - weich, rau - glatt,...) Bewegung, Gesundheit (krabbeln, hochziehen, laufen...) Ernährung (Milch, Brei, Obst,... - Probieren von verschiedensten Lebensmitteln) Ästhetik, Kunst, Kultur (Holzstifte, Fingerfarben, Wachsmalkreiden,...) Sozialverhalten, Widerstandsfähigkeit (tägl. Aläufe, Regeln, Ich als Individuum in einer Gruppe) "Von der Windel - über das Töpfchen - auf die Toilette." Ein typisches Erziehungsziel in der Krippe ist die Sauberkeitserziehung, der wir uns mit viel Geduld, Empathie und Zuwendung widmen. Diese Entwicklung gilt es einfühlsam, gemeinsam und erfolgreich zu meistern. Hand in Hand mit den Eltern und dem individuellen Tempo Ihres Kindes entsprechend, durch tägliche Absprachen, ist es ein wichtiger Baustein in Richtung Selbstständigkeit Ihres Kindes. Erfolgsrezept für eine erfolgreiche Eingewöhnung (Zum Vergrößern bitte daraufklicken)
Fredi Fuchs Gruppe In der Regelgruppe unserer Einrichtung betreuen wir Kinder ab drei Jahren bis zur Einschulung. Wir verfügen dafür über ein optimales und großzügiges Raumangebot mit Gruppenräumen, Turnhalle, Vorschulraum, Nebenräumen, einem großen Garten und – nicht zuletzt - einer ländlichen Umgebung.  Die Gruppe wird durch eine Erzieherin und zwei Kinderpflegerinnen betreut. Unsere pädagogische Arbeit in den Regelgruppen… …orientiert sich inhaltlich wie konzeptionell am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan. Gemäß unseren Leitlinien fördern wir auf spielerische Weise die Basiskompetenzen der Kinder, vermitteln ihnen wie man lernt und bereiten sie im Rahmen der Vorschulerziehung gezielt auf einen reibungslosen Übergang in die Grundschule vor. In unserer Arbeit achten wir auf die Individualität jedes einzelnen Kindes und möchten, dass sich jedes in seiner Persönlichkeit frei entfalten kann. Um sich auch sicher und geborgen zu fühlen und ein geregeltes und sozialverträgliches Miteinander zu erlernen, brauchen Kinder auch Struktur und klare Regeln. Diese geben wir den Kindern durch einen klar definierten Tagesablauf, der neben dem Freispiel auch geplante moderierte Bildungs- und individuelle Förderangebote vorsieht. Die Eingewöhnung Während der Übergang in die Regelgruppe von den Krippenkindern meist reibungslos durchlaufen wird, fällt es manchem „Neueinsteiger“, je nach Alter und Charakter, anfangs etwas schwerer, nun von der Familie und dem gewohnten Umfeld getrennt zu sein. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern gestalten wir für diese Kinder eine individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Eingewöhnung. Tagesablauf 07:00 - 08:00 Bringzeit 08:15 Morgenkreis 08:30 Vorschule / Freispielzeit 09:30 Gemeinsame Brotzeit 10:00 pädagogische Angebote / Turnen 11:30 Garten / Freispielzeit 12:30 Mittagessen 13:00 Garten / Freispielzeit 16:30 Kita schließt
Schroschi Schildkröte (Kindergarten) Diese Gruppe ist unsere zweite Kindergartengruppe und arbeitet eng mit Fredi Fuchs zusammen. Die Angebote werden bei den 2 Jährigen wenn nötige etwas "abgespeckt" :) Da die Kinder in dieser Gruppe ab 2 Jahren aufgenommen werden, findet zwar noch eine Eingewöhnungszeit statt. Diese gestaltet sich jedoch wegen des Alters der Kinder anders als in der Krippe. Die Eingewöhnung Die Eltern bleiben mit dem Kind in der ersten Woche nur für eine Stunde in der Gruppe. Sollte das Kind sich anschließend von der Bezugsperson trennen, so darf das Kind bis max. 12 Uhr bleiben. Sollte das Kind sich nicht lösen können, nimmt die Bezugsperson es wieder mit nach Hause. Sollte das Kind sich bereits früher von den Eltern lösen, so darf das Kind vorerst bis 12 Uhr bei uns bleiben, um es nicht zu überfordern. Die Eingwöhnung findet immer in Absprache mit dem Fachpersonal statt. Die Eltern bleiben während ihrer Anwesenheit im Hintergrund, d.h. sie verhalten sich passiv. Wenn das Kind Ihre Nähe braucht, dann kommt es von alleine zu Ihnen. Wir möchten die Eingewöhnung für das Kind und auch die Eltern so angenehm wie möglich gestalten. Der Austausch ist uns sehr wichtig, um Ihr Kind und dessen Gewohnheiten näher kennen zu lernen. In der Anfangszeit ist es für uns wichtig, dass der Aufenthalt bei uns langsam ausgeweitet wird und wir nichts überstürzen. Alle neuen Eindrücke muss das Kind in Ruhe verarbeiten. Ein Reizüberflutung und somit Überforderung des Kindes wollen wir auf jeden Fall vermeiden. Der Tagesablauf:   07:00 – 08:00 Bringzeit 08:30 Morgenkreis 08:45 – 09:15 Gemeinsame Brotzeit 09:15 – 11:15 Freispiel, gezielte Angebote, Garten, Turnen 11:15 - 11:45 Mittagessen 11:45 – 12:00 Die Kinder werden zum Schlafen gelegt / gewickelt 12:00 - 14:00 Garten / Freispielzeit (Nicht - Schlafenskinder) Ca. 14:00 Nach Bedarf / Wunsch: Nachmittagssnack (Joghurt, Obst …) 16:30 Kita schließt
Transitionen spielen eine wichtige Rolle im Leben eines Kindes. Uns ist es sehr wichtig, alle Übergänge die die Kinder bei uns erleben so angenehm wie möglich zu gestalten. Angefangen bei der Eingewöhnung in die Kinderkrippe, bei der das Kind oftmals die erste längere Trennung von zu Hause und seinen Bezugspersonen erfährt. Diese Phase gilt es für uns liebevoll, warmherzig und mit viel Fingespitzengefühl zu begleiten. Es ist für uns eine große Hilfe, wenn uns die Eltern so viele Informationen wie möglich z.B. über die Schlafgewohnheiten oder Interessen des Kindes zukommen lassen. Den nächsten Übergang, den das Kind in unserem Haus erfährt ist der Wechsel von der Krippengruppe in die Kindergartengruppe ab 2 Jahren - oder die Kindergartengruppe ab über 3 Jahren. Die Kinder bekommen bereits im Juni / Juli die Möglichkeit für ein paar Stunden mit Begleitung einer Krippenerzieherin in die neue Gruppe hineinzuschnuppern. Die Erfahrung zeigt, dass den Kindern das Eingewöhnen im September nicht mehr so schwer fällt, da ihnen die Räumlichkeiten und das Personal bereits bekannt sind. Den Vorschulkindern wird der Übergang in die Grundschule durch zahlreiche Aktionen in Kooperation mit der Grundschule, die es ihnen ermöglicht die Räumlichkeiten und die Lehrer der 1. Klassen kennenzulernen, erleichtert.

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