Aus einem ehemaligen Bauernhof in Oberhausen wird ein Wohnquartier

06.09.2018 09:38

Da zwei ehemalige landwirtschaftliche Anwesen in der Oberhausener Hauptstraße abgerissen wurden, beginnt dort voraussichtlich ab Herbst der Bau von drei Mehrfamilienhäusern. Dieser soll mit insgesamt 27 Wohnungen gestaltet werden, die alle über einen Balkon verfügen und mit dem Aufzug erreichbar sind. Es ist eine Tiefgarage, sowie zwölf Parkplätze um die Häuser geplant. Vorraussichtlich sind die Wohnungen Anfang 2020 bezugsfertig.

Die Firmen Rucker-Bau und AS Wohnbau haben das Gelände gekauft. Es hätten sich schon einige Interessenten für die Gewerbeflächen gemeldet, allerdings setzt die Gemeinde die Bedingung, dass die Gewerbeflächen als Café oder Lebensmittelmarkt genutzt werden, da sie das Dorf wieder lebendiger gestalten möchten. Die Wohnungen werden direkt über Rucker-Bau, sowie über AS Wohnbau verkauft. Weil die Feuerwehr Oberhausen über keine Drehleiter verfügt, müssen die Brandschutzrichtlinien so erfüllt werden, dass diese in einem Ernstfall nicht nötig ist.

Auch auf dem ehemaligen Gelände des Sinninger Sägewerks sollen neue Wohnungen entstehen. Die Boarding-Häuser werden vor allem Handwerkern übergangsweise zur Verfügung stehen. Jedoch war die Entscheidung nicht einstimmig. Mehrere Gemeinderäte stimmten gegen den Wohnungsbau.

Für Flüchtlinge und Oberhausener Bürger, die keine andere Wohnung ergattern können, sollen am östlichen Ortseingang von Oberhausen Wohnungen gebaut werden. Der Freistaat zahlt die Gebäude und die Regierung verwaltet sie. Bürgermeister Fridolin Gößl sieht den Bau als eine gute und dringend notwendige Entscheidung an, da kaum günstiger Wohnraum in der Region zur Verfügung steht.

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