Konzeption

Konzeption „Haus für Kinder“ Sinning

Stand: Januar 2021

 

1. Vorwort Bürgermeister

Liebe Eltern,

Ihr Kind besucht unsere gemeindlichen Kindertagesstätten. Im Auftrag der Gemeinde Oberhausen und persönlich heiße ich Sie und Ihr Kind herzlich willkommen.

Veränderte Rahmenbedingungen stellen auch die Fachkräfte vor immer neue Herausforderungen: Bildungspläne, der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren, Kinder mit Migrationshintergrund, Sprachförderung, Fremdsprachen und die gestiegenen Erwartungen der Eltern.

Mit der neuen Konzeption will das „Haus für Kinder“ Sinning diesen Ansprüchen gerecht werden. Den Kindern werden Bildungsangebote gemacht die sowohl Entwicklungsmöglichkeiten ausschöpfen, als auch Entwicklungsrückstände ausgleichen.

Die Gemeinde Oberhausen als Träger und die Leiterinnen mit ihren Teams sind der Meinung, dass jedes Kind einmalig ist. Daher wollen wir helfen, Kinder in ihren Begabungen und Fähigkeiten kompetent zu fördern. Wir geben Kindern Raum, in dem sie selbst mit ihren Stärken und Schwächen akzeptiert werden. Wir wünschen uns eine Atmosphäre des Vertrauens, die es ermöglicht, tolerant und offen miteinander umzugehen.

Die Kindertagesstätten, sowie die Außenanlagen sind so gestaltet worden, dass die kindlichen Ansprüche optimal erfüllt werden. Wenn Ihre Kinder sagen „Wir gehen gerne in die Kita!“, dann ist dies das schönste Kompliment für uns.

Fridolin Gößl

  1. Bürgermeister

2. Rechtliche Vorgaben

Die Konzeption ist Voraussetzung für die Betriebserlaubnis unserer Einrichtung. Sie ist eine bundesrechtliche Vorgabe nach §45 Abs. 2 und 3 Nr.1 SGB VIII).

Sie legt die räumlichen, personellen, fachlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zur Inbetriebnahme einer Kindertagesstätte fest. Stellt die Rechte der Kinder sicher, gibt Möglichkeit zur Beschwerde vor und unterstützt die sprachliche und gesellschaftliche Inklusion.

Unsere Konzeptionen liegen folgenden landesrechtlichen Vorgaben und Vorschriften nach Art.19 Nrn. 2,3 BayKiBiG, $14 Abs. 2 AVBayKiBiG zurgrunde:

 

BayBEP (Bayrischer Bildungs- und Erziehungsplan)

  • An diesem orientieren sich unsere Zielsetzungen der Förderangebote die wir mit den Kindern durchführen.
  • Ergänzend nutzen wir die Handreichung zum BEP für die unter Dreijährigen, die unsere Einrichtung besuchen.

3. Das sind wir

Liebe Eltern,

wir sind vier Erzieherinnen und fünf Kinderpflegerinnen. Wir alle arbeiten im „Haus für Kinder“ in Sinning. Unsere Einrichtung ist in einem kleinen Ort in der Gemeinde Oberhausen. Hier ist es sehr ländlich. Wir liegen am Ende einer kleinen Straße, die zu den Feldern der Bauern führt. Diese nutzen wir oft für einen Spaziergang im Grünen. Auf der Wiese hinter unserem Grundstück kann man im Sommer Blumen pflücken und im Winter Schneeengel machen. Auch unser großer Garten lädt zum Spielen und Toben ein. Nach der Kindergartenzeit besuchen fast alle unsere Kinder die Grundschule in Oberhausen.

Gemeinsam arbeiten wir zum Wohl Ihres Kindes. Die Reflexion unserer täglichen Arbeit, sowie die Überarbeitung und Anpassung unserer Konzeption, ermöglicht uns unsere Arbeit stetig zu optimieren. Es ist wichtig das eigene Handeln zu überdenken und immer situativ zu reagieren.

Unsere Konzeption soll Ihnen, neben wichtigen Basisinformationen, das Profil unserer Einrichtung sowie unserer pädagogischen Schwerpunkte und Zielsetzungen näherbringen. Voraussetzung für gutes Lernen ist eine positive Bindung zu den Kindern. Wir möchten, dass Sie Ihr Kind gerne zu uns bringen. Schenken Sie uns Ihr Vertrauen in unsere Arbeit. Dies wird Ihr Kind spüren und die Einrichtung voller Freude besuchen und mit Spaß und Eifer an den Bildungsangeboten teilnehmen. Erziehung und Bildung sind untrennbar miteinander verbunden. Sie sind der Schlüssel zum Lebenserfolg. In den ersten Lebensjahren wird der Grundstein für ein lebenslanges Lernen gelegt, aber auch für emotionale, soziale und physische Kompetenzen. Wir wollen Ihre Kinder und Sie, liebe Eltern, dabei begleiten und unterstützen, indem wir eine erfolgreiche Erziehungs- und Bildungspartnerschaft eingehen.

Nichts ist beständiger als der Wandel. Das wissen auch wir nur zu gut und so erheben wir für diese von uns gemeinsam auch als Handlungsleitfaden entwickelte Konzeption weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Endgültigkeit. Auch Sie und Ihre Anregungen tragen einen Teil dazu bei und unterstützen dadurch unsere Arbeit.

Wir hoffen, dass Sie und besonders Ihr Kind sich bei uns wohl fühlen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Sandra Sandmeir und das Team vom „Haus für Kinder“ Sinning

4. Historie

Das Haus für Kinder war ursprünglich die Dorfschule von Sinning. Im Jahre 1979 wurde das Schulgebäude von der Gemeinde mit Unterstützung einer Elterninitiative umgebaut. Aus den damaligen zwei Kindergartengruppen für Kinder von 3-6 Jahren haben sich mittlerweile eine Kindergartengruppe und zwei Krippengruppen entwickelt. Da drei Gruppen im Haus keinen Platz hatten, musste man auf einen Container als Übergangslösung zurückgreifen. Dies hat jedoch seit Oktober 2018 ein Ende. Neben einem neu angebauten Gruppenraum und vielen Renovierungsarbeiten im Altbau, haben wir nun auch einen Personalraum, sowie eine Personalküche, die zugleich für die Anlieferung des Mittagessens genutzt wird.

Nach größeren Um- und Anbaumaßnahmen können sich alle, ob Groß oder Klein an einer modernisierten und schönen Einrichtung erfreuen.

5. Struktur der Einrichtung

Wir sind eine sehr ländlich gelegene Kindertagesstätte, die aus drei Gruppen besteht. Derzeit eine Kindergarten- und zwei Krippengruppen.

In unserem Haus sind Kinder ab 0,5 Jahren bis zum Schuleintritt herzlich willkommen. Aufgrund der wechselnden Zielgruppen von Jahr zu Jahr passen wir unsere Gruppeneinteilung immer dem Bedarf an. Dabei achten wir auf das Alter, das Geschlecht, die Bedürfnisse und den Entwicklungsstand der Kinder.

Derzeit haben wir folgende Gruppen in unserer Kindertageseinrichtung:

- Krippengruppe Irmi Igel ab 0,5 Jahre bis 3 Jahre

- Krippengruppe Schorschi Schildkröte ab 0,5 Jahre bis 3 Jahre

- Kindergartengruppe Fredi Fuchs ab 3 Jahre bis zum Schuleintritt

Jede Gruppe verfügt über ihren eigenen Gruppenraum. Die  Kindergartengruppe hat zudem noch einen Nebenraum, in dem man mit Kleingruppen Angebote machen kann, oder die Gruppe im Alltag entzerren und diesen in der Freispielzeit nutzen kann. Die Krippengruppen verfügen über einen an den Gruppenraum angrenzenden Schlafraum. Eine Spielezone auf dem Gang wird ebenfalls zum Teilen der Gruppen und zum Auspowern bei schlechtem Wetter genutzt. Alle Gruppen teilen sich eine geräumige Turnhalle. Die Vorschulkinder (unsere Maxis) haben für ihre „Maxistunden“ einen Raum, der etwas abseits liegt, sodass sie nicht von den Geräuschen der anderen Kinder abgelenkt werden.

Die  Kindergarten- und die Krippengruppen haben einen separaten Außenspielbereich, der auf die Bedürfnisse und das Alter, sowie den Vorschriften entsprechend abgestimmt ist.

Die Betreuungszeit ist von Montag bis Freitag, von 7:00 – 16:30 Uhr.

Schließzeiten sind zwischen Weihnachten und Silvester, sowie vom 01. – 31. August. Zudem schließt die Kita einen Tag aufgrund des jährlichen Betriebsausflugs.

Warmes Mittagessen bekommen wir vom Cateringservice Van Delft aus Marienheim geliefert. Die Kinder können hierfür jederzeit anmeldet werden. Mittag gegessen wird aktuell gemeinsam in den einzelnen Gruppen.

6. Bild vom Kind

Jedes Kind kommt als kompetenter Säugling zur Welt. Es ist Mitgestalter seiner Bildung und Entwicklung. Kinder wollen Verantwortung übernehmen und ihre Lernprozesse selbstbestimmt und selbsttätig gestalten/mitgestalten.

Jedes Kind lernt in seiner individuellen Geschwindigkeit. Kinder haben das Recht ihre Bildung aktiv mitzugestalten, sowie bei Entscheidung miteinbezogen zu werden (Partizipation). Bildung ist ein sozialer Prozess, in welchem das Kind sich mit anderen Kindern, den pädagogischen Fachkräften, oder anderen Menschen die Welt für sich begreifbar macht. Es steht im verbalen oder auch nonverbalen Austausch mit seiner Umwelt.

Die Begeisterung der Kinder für Neues, wie auch ihr Wissensdurst und Forschergeist sind groß und streben nach ständiger Befriedigung.

Unsere Aufgabe ist es dies täglich zu stillen und aufs Neue herauszufordern.

Abbildung: Plakat von der Schorschi Schildkröten Gruppe - „Die Arbeit läuft nicht davon, wenn Du einem Kind einen Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.“
(Chinesisches Sprichwort)
Abbildung: Plakat von der Schorschi Schildkröten Gruppe - „Die Arbeit läuft nicht davon, wenn Du einem Kind einen Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.“
(Chinesisches Sprichwort)

Das „Haus für Kinder“ Sinning arbeitet nach dem situationsorientierten Ansatz. Dies ermöglicht uns individuell auf die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der Kinder einzugehen. Unsere Einrichtung orientiert sich am bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan und arbeitet nach den Vorgaben des BayKiBiG.

Das möchte wir mit unserer täglichen Arbeit erreichen:

Ihr Kind soll…

  • selbstbestimmt „ja“ und „nein“ sagen,
  • seine eigene Meinung vertreten,
  • für andere Empathie empfinden,
  • mit anderen teilen,
  • Freundschaften erleben und pflegen,
  • Konflikte eingehen und lösen,
  • sich an Regeln halten,
  • Rituale wiedererkennen und ausüben,
  • sich selbst an- und ausziehen,
  • Umgangsformen kennen und anwenden,
  • Inhalte der Vorschulerziehung,
  • über ein gestärktes Selbstwertgefühl verfügen,
  • Freude an den kleinen Dingen des Lebens erleben,
  • und noch vieles mehr

…können.

8. Entwicklungs- und Bildungsbereiche

Folgend finden Sie aufgelistet die Entwicklungs- und Bildungsbereiche von denen wir so viele wie möglich in unserer täglichen Arbeit behandeln, um die gesetzten Erziehungsziele zu erreichen. Wir versuchen stets so viele Bereiche wie möglich anzusprechen, um eine ganzheitliche Förderung zu ermöglichen. Jedoch alles unter Berücksichtigung der Individualität des Menschen. Zur genaueren Verdeutlichung haben wir für jeden Bereich ein paar Bespiele aufgeführt.

a)    Sprache und Literacy

Sprachkompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg sowie eine vollständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie lässt uns unsere Mitwelt verstehen und weist uns den Weg durch die Welt. Sprache ist die Basis zwischenmenschlicher Kontakte und des gemeinsamen Miteinander. Dabei unterscheiden wir die geschriebene und die gesprochene Sprache.

Angebote zur Förderung der geschriebenen Sprache

  • Bilderbücher
  • Fingerspiele
  • Nachspuren von Buchstaben (Vorschule)

 

Angebote zur Förderung der gesprochenen Sprache

  • Lieder
  • Reime
  • Erzählkreise
  • Sprechverse
  • Gespräche im Alltag und gegenseitiges Zuhören

b)    Mathematik/Naturwissenschaft/Umwelt

Kinder haben von Geburt an einen Forscherdrang, den es gilt zu befriedigen.

  • Mathematische Früherziehung

Wir zählen die anwesenden Kinder im Morgenkreis und üben vereinfacht das Rechnen indem wir feststellen wie viele Kinder fehlen.

Mengen erkennen durch selbständiges Füllen des Trinkbechers.

Abwiegen und Messen der Zutaten z.B. beim gemeinsamen Backen.

Wahrnehmen und Wiedererkennen von Zahlen beim Besprechen des Datums im Morgenkreis, Zahlen auf der Uhr, Zahlen am Adventskalender.

  • Naturwissenschaft

Unterscheiden von

kalt und warm (z.B. beim Hände waschen, Essen von Speisen oder Anziehen für den Garten).

hell und dunkel (z.B. beim Besprechen des Tages – früh ist es noch dunkel, später wird es hell).

hart und weich z.B. im Garten beim Barfußlaufen, Matten und Hallenboden, Basteln mit verschiedenen Materialen).

Diese Dinge werden im Alltag oder durch angeleitete Experimente den Kindern nähergebracht.

  • Umwelt

Was gehört in welchen Mülleimer? Wir fördern das Umweltbewusstsein durch Lernen von Mülltrennung im Alltag. Auch zeigen wir den Kindern, dass kein Abfall auf die Straße oder den Garten gehört.

Papierverschwendung versuchen wir zu vermeiden, indem die Kinder sich bewusst dafür entscheiden sollen am Maltisch ein Bild zu malen.

  • Gesundheit

Beim wöchentlichen Turntag lernen die Kinder ihre Kräfte kennen, balancieren und Geschicklichkeit durch Bewegungsspiele. Jedes Jahr nehmen wir an der Knaxiade (gesponsert von der Sparkasse) teil. Hier machen wir ein kleines Sportfest mit den Kindern und am Ende bekommt jeder eine Urkunde und Medaille fürs tolle Mitmachen überreicht.

Wir sind, wenn es das Wetter zulässt häufig im Garten oder gehen Spazieren. Spaziergänge vermitteln zudem die Achtsamkeit im Straßenverkehr und unterstützen das Bedürfnis auf körperliche Unversehrtheit.

Tanzen an Fasching, bei Festen und Feiern, oder einfach im Alltag vermitteln und ein gutes Gefühl.

„Was tut mir gut – was nicht?“ Diese Körpersignale und die dadurch verbundene Entwicklung des Körperbewusstseins lernen Kinder selbstständig durch das Ausprobieren verschiedener Dinge kennen (z.B. Temperatur beim Händewaschen, Schnelligkeit beim Fahren mit den Fahrzeugen im Hof – „was ist mir zu schnell“, klettern auf dem Klettergerüst – „wie hoch ist für mich persönlich zu hoch“?)

Sauberkeitserziehung – „Von der Windel – über das Töpfchen – auf die Toilette“

Zu einem gesunden Körperbewusstsein gehört auch das Deuten der eigenen Körpersignale und der damit selbstständige Toilettengang. Sauberkeitserziehung ist besonders in der Irmi Igel und der Schorschi Schildkröten Gruppe ein wichtiger Meilenstein in der Betreuung und Erziehung Ihres Kindes.

Diese Entwicklung gilt es einfühlsam, gemeinsam und erfolgreich zu meistern. Hand in Hand mit den Eltern und dem individuellen Tempo Ihres Kindes entsprechend und durch tägliche Absprachen ist es ein wichtiger Baustein in Richtung Selbständigkeit Ihres Kindes.

  • Ernährung

Abwechslungsreiche und bewusste Ernährung, d.h. kein Verbot von Milchschnitte und Co. und die Bereitstellung von Kuchen oder anderen Leckereien bei Feiern, sowie ein gesundes Maß an ausgewogener Brotzeit bieten eine gute Basis Kindern das Thema Essen näher zu bringen.

Wir bieten den Kindern einen täglich fischen und abwechslungsreichen Obst- und Gemüseteller an. Unser Obst beziehen wir vom Hofladen Wünsch aus Burgheim, der uns jede Woche frische Ware liefert.

„Was ist gesund, was ist ungesund?“ – Dieses Thema wird z.B. bei der gemeinsamen Nahrungszubereitung oder anderen Angeboten aufgegriffen.

In jeder Gruppe findet eine gemeinsame Brotzeit, sowie gemeinsames Mittagessen statt. Dadurch wollen wir den Kindern Tischkultur vermitteln. Bevor wir mit dem Essen beginnen wünschen wir uns einen guten Appetit. Wir achten darauf, dass die Kinder lernen mit Messer, Gabel und Löffel umzugehen.

  • Wahrnehmung

Wir möchten durch verschiedene Aktivitäten die einzelnen Sinne fördern.

Sehen (hell – dunkel, Bilder genau betrachten, Veränderungen wahrnehmen, eigene Körpergröße wahrnehmen)

Hören (laut – leise, Tierlaut erkennen und benennen, Geräusche selber machen, Musik Geschichten, Erzählungen, Anweisungen im Alltag bewusst hören, verstehen und wiedergeben können)

Fühlen (Temperaturen, Körpersignale erkennen, Kneten, Matschen von verschiedenen Materialien, Fingerfarben malen, Barfußlaufen über unterschiedliche Untergründe)

Schmecken (abwechslungsreicher Obst- und Gemüseteller, tägl. wechselndes Mittagsgericht, Zubereitung von Speisen)

Riechen (Mittagessen, Wunder der Natur z.B. Blumen, nasse Erde, Riechmemory, Weihnachtsduft z.B. Plätzchen, Tannenzweige)

c)    Ästhetik/Kunst/Kultur

Durch den Kontakt mit den verschiedensten Materialien, Farben und Techniken verfolgen wir:

  • Stärkung der Kreativität und Ausdrucksfähigkeit
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik (z.B. Pinselführung, Stifthaltung, Schneiden auf der Linie)
  • Anregung der Phantasie (z.B. freies Gestalten, Ausprobieren, Malen nach Musik)
  • Förderung der Wahrnehmung und Sinne (Malen mit Naturmaterialien wie Sand, Moos etc., Malen mit Fingerfarben, Malen mit dem Strohhalm)

d)    Sozialverhalten/Widerstandsfähigkeit (Resillenz)

Diese Fähigkeiten können nur geschult werden, wenn Kinder in Gruppen aufeinandertreffen.

Dort lernen sie

  • sich an Regeln zu halten.
  • Konflikte einzugehen und zu lösen.
  • eigene Meinungen zu vertreten.
  • Absprachen zu treffen und sich daran zu halten.
  • zu Teilen.

9. Partizipation

Die selbständige Mitbestimmung und Mitentscheidung ist im Leben eine wichtige Fähigkeit. Die Kinder sollen lernen, dass sie etwas bewegen können. Einfluss auf etwas ausüben können und in Folge dessen auch erleben, dass jede Entscheidung eine gewisse Konsequenz mit sich bringt.

Beispiele aus dem Kita-Alltag:

  • In welcher Ecke möchte ich spielen?
  • Mit wem möchte ich spielen?
  • Welche Farbe soll mein selbstgestaltetes Bild haben?
  • Möchte ich noch eine zweite Portion vom Mittagessen?
  • Was und wieviel möchte ich trinken?
  • Spiele ich im Sandkasten, oder fahre ich mit einem Fahrzeug?
  • Welches Kreisspiel wünsche ich mir als Geburtstagskind? Wer soll neben mir sitzen?
  • Welche Rolle kann ich bei der Aufführung am Sommerfest übernehmen?

10.  Unsere Krippe

 

Irmi Igel und Schorschi Schildkröte

In unseren Krippengruppen betreuen wir unsere Jüngsten, durch jeweils eine Erzieherin und zwei Kinderpflegerinnen pro Gruppe. Für sie bieten wir im Erdgeschoß, neben den funktionalen Garderobenbereichen und den liebevoll gestalteten und auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Gruppenräumen sowie Nebenzimmern/Schlafräumen auch bedarfsgerechte Wickel- bzw. Sanitärbereiche.

Damit die kleinen „Irmis“ und „Schorschis“ nach vielen aufregenden Abenteuern in unserem extra für sie geschaffenen Garten auch die dringend benötigte Ruhe finden, haben alle einen eigenen Schlafplatz in unseren Ruheräumen.

In der Kinderkrippe werden alle Bildungs- und Erziehungsbereiche wie auch im Kindergarten altersentsprechend unterstützt und gefördert.

  • Sprache und Literacy (Sing- und Kreisspiele, Lieder, Bilderbücher etc.)
  • Mathematik, Naturwissenschaft und Umwelt (angeleitete Experimente, Zählen etc.)
  • Bewegung, Gesundheit (krabbeln, hochziehen, laufen, turnen etc.)
  • Ernährung (Probieren von verschiedensten Lebensmitteln, Was ist gesund und was ist ungesund?)
  • Ästhetik, Kunst, Kultur (Holzstifte, Fingerfarben, Wachsmalkreiden, Schneiden lernen)
  • Sozialverhalten, Widerstandsfähigkeit (Regeln vorgeben, Grenzen setzen, Das eigene Ich erfahren)

Frühe Kindheit (0 – 2 Jahre)

Die körperliche Grundversorgung sicherzustellen sowie feinfühlig auf die Bedürfnisse des Kindes nach körperlicher Nähe, Sicherheit und Schutz sowie nach Exploration zu reagieren, ist zentrale Aufgabe des Erziehungspersonals in dieser Entwicklungsphase.

So haben oberste Priorität

  • Grundlegende Regulierung
  • Aufbau von Bindung und emotionalen Beziehungen
  • Entwicklung von Objektpermanenz
  • Entwicklung von sensomotorischer Intelligenz und schlichter Kausalität
  • Erlernen von motorischen Funktionen
  • Kontrolle der Ausscheidungsfunktionen
  • Erlernen von Sprache

 

Kleinkindalter (2 – 4 Jahre)

Aufgabe des Betreuungspersonals in dieser Lebensphase ist es Spiel- und Sprechanregungen zu ermöglichen. Durch passendes Spielmaterial, gemeinsame Aktivitäten und vielfältige Kontakte zu den anderen Kindern wird dies geschaffen.

So sind elementare Ziele

  • Sprachentwicklung
  • Verfeinerung motorischer Funktionen
  • Entdecken und Ausleben von Fantasie und Spiel
  • Identifikation mit der Geschlechterrolle
  • Einfache moralische Entscheidungen treffen
  • Spiel in Gruppen
  • Erlernen sozialer Kooperation
  • Impulskontrolle

Um den Bedürfnissen der Kinder von 0 – 2 Jahren und 2 – 4 Jahren gerecht zu werden, ist es uns ein wichtiges Anliegen diese gemeinsam in den Gruppen zu betreuen und auch mehrmals wöchentlich in Kleingruppen zu separieren um alters- bzw. entwicklungsspezifische Förderangebote anzubieten.

Dies geschieht altersspezifisch in Form von:

  • Sprachförderung: Bilderbuchbetrachtung, Fingerspiele, Fachgespräche, Reime etc. 
  • grobmotorische Förderung: gezielte Turn- und Bewegungseinheiten, etc.
  • feinmotorische Förderung: gezielte Bastelangebote, schneiden, weben, gezielte Malangebote, etc.
  • musikalische Förderung: Klanggeschichten, gezielte Instrumentenkunde, Singen, Rhythmik- und Klatschspiele, etc. 
  • mathematische/naturwissenschaftliche Förderung: angeleitetes, sowie freies Experimentieren, Ausflüge in die Natur/Umwelt, Zahlenraum 1 – 10, geometrische Formen und räumliche Wahrnehmung spielerisch erarbeiten, etc.
  • kreative Förderung: frei gestalterische Angebote mit Materialvielfalt
  • Ernährung- und Gesundheitsförderung: bewusste Nahrungszubereitung, Auseinandersetzung mit Lebensmitteln
  • Partizipation Entscheidungsteilhabe in der Auswahl der gezielten Angebote, Kinderkonferenzen, etc.

 

Wir achten darauf, dass jedes Kind in der Gruppe altersgerecht gefördert und gefordert wird. Jeder „Irmi“ und jeder „Schorschi“ ist ein Individuum und hat eigene Bedürfnisse und Interessen. Durch Beobachtungen und Dokumentationen können wir herausfiltern was der Einzelne besonders gut kann, was gefällt und nicht gefällt oder wo evtl. noch Schwächen liegen. Hier knüpfen wir an, mit altersgerechten Angeboten die Kinder in Ihren Schwächen zu stärken und in Ihrem Können zu unterstützen.

 

11.  Unsere Regelgruppe

 

Fredi Fuchs

In der Regelgruppe unserer Einrichtung betreuen wir Kinder ab drei Jahren bis zur Einschulung. Wir verfügen dafür über ein optimales und großzügiges Raumangebot mit Gruppenrraum, Turnhalle, Vorschulraum, Nebenraum, einem großen Garten und – nicht zuletzt - einer ländlichen Umgebung.  Die Gruppe wird durch eine Erzieherin und zwei Kinderpflegerinnen betreut.

Unsere pädagogische Arbeit in den Regelgruppen orientiert sich inhaltlich wie konzeptionell am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.

In der Regelgruppe werden alle Bildungs- und Erziehungsbereiche altersentsprechend unterstützt und gefördert.

  • Sprache und Literacy (Sing- und Kreisspiele, Lieder, Bilderbücher etc.)
  • Mathematik, Naturwissenschaft und Umwelt (angeleitete Experimente, Zählen etc.)
  • Bewegung, Gesundheit (turnen, Spaziergänge, etc.)
  • Ernährung (Probieren von verschiedensten Lebensmitteln, Was ist gesund und was ist ungesund?)
  • Ästhetik, Kunst, Kultur (Holzstifte, Wachsmalkreiden, Schneiden lernen)
  • Sozialverhalten, Widerstandsfähigkeit (Regeln vorgeben, Grenzen setzen, Das eigene Ich erfahren)

Kindergartenalten (4-6 Jahre)

Auch im Kindergartenbereich ist Aufgabe des Betreuungspersonals in dieser Lebensphase Spiel- und Sprechanregungen zu ermöglichen. Durch passendes Spielmaterial, gemeinsamen Aktivitäten und vielfältige Kontakte zu den anderen Kindern wird dies geschaffen.

So sind elementare Ziele

  • Sprachentwicklung
  • Verfeinerung motorischer Funktionen
  • Entdecken und Ausleben von Fantasie und Spiel
  • Identifikation mit der Geschlechterrolle
  • Einfache moralische Entscheidungen treffen
  • Spiel in Gruppen
  • Erlernen sozialer Kooperation
  • Impulskontrolle

 

Gemäß unseren Leitlinien fördern wir auf spielerische Weise die Basiskompetenzen der Kinder, vermitteln ihnen wie man lernt und bereiten sie im Rahmen der Vorschulerziehung gezielt auf einen reibungslosen Übergang in die Grundschule vor. In unserer Arbeit achten wir auf die Individualität jedes einzelnen Kindes und möchten, dass sich jedes in seiner Persönlichkeit frei entfalten kann.

Um sich auch sicher und geborgen zu fühlen und ein geregeltes und sozialverträgliches Miteinander zu erlernen, brauchen Kinder auch Struktur und klare Regeln. Diese geben wir den Kindern durch einen klar definierten Tagesablauf, der neben dem Freispiel auch geplante moderierte Bildungs- und individuelle Förderangebote vorsieht.

 

12. Tagesablauf in den Gruppen

Anbei sehen Sie die Tagesabläufe der einzelnen Gruppen. In den Randzeiten, in denen weniger Kinder anwesend sind (Früh- und Spätdienst) werden die Gruppen zusammengelegt.

Gruppenübergreifend findet zudem immer der Feriendienst statt. Auch treffen sich die einzelnen Gruppen des Öfteren im Garten und den Spielezonen, bei Theateraufführungen und der Vorbereitung von Festen.

 

Krippengruppe
– IRMI IGEL

7:00 – 8:30         
Bringzeit

8:30 – 8:45         
Morgenkreis

8:45 – 9:15           
gemeinsame Brotzeit

9:15 – 11:15       
Freispielzeit, pädagogische Angebote, Garten, Turnen

11:15 – 11:45       
Mittagessen

11:45 – 12:00       
Kinder werden gewickelt und zum Schlafen gelegt

12:00 – 14:00       
Schlafenzeit – Garten, Freispielzeit (für Nicht-Schlafenskinder)

15:00 – 16:30       
Spätdienst

16:30                      
Kita schließt

Krippengruppe
– SCHORSCHI SCHILDKRÖTE

7:00 – 8:30          
Bringzeit

8:30 – 9:15             
gemeinsame Brotzeit

9:15 – 9:45          
Morgenkreis

9:45 – 11:45           
Freipielzeit, pädagogische Angebote, Garten, Turnen

12:00 – 12:30         
Mittagessen

12:30 – 13:00         
gemeinsames Ausruhen (Kinder die noch schlafen haben hier die Möglichkeit dazu)

13:00 – 15:00       
Garten, Freispielzeit (Nicht-Schlafenskinder)

15:00 – 16:30       
Spätdienst

16:30                        
Kita schließt

Kindergartengruppe
– FREDI FUCHS

7:00 – 8:30          
Bringzeit

8:30 – 8:45          
Morgenkreis

8:45 – 9:15          
Vorschule (Gruppe1) / Freispielzeit,Turnen

9:15 – 9:45          
gemeinsame Brotzeit

9:45 – 10:15           
Vorschule (Gruppe2) / Freispielzeit, Turnen

10:15 – 11:15      
pädagogische Angebote

11:15 – 12:00       
Garten

12:00 – 12:30         
Mittagessen

12:30 – 15:00       
Freispielzeit/Garten

15:00 – 16:30         
Spätdienst            

16:30                        
Kita schließt

13. Eingewöhnung/Übergänge

Die Eingewöhnung orientiert sich ausschließlich an den Bedürfnissen des einzelnen Kindes. Manche Kinder brauchen mehr Zeit und andere weniger. Gemeinsam mit Ihnen werden die Dauer und der Ablauf des nächsten Tages besprochen. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind gern zu uns bringen und uns Ihr Vertrauen schenken. Unsicherheiten gegenüber uns merkt Ihr Kleines sofort. „Hand in Hand“ mit Ihnen, liebe Eltern, werden wir jedes Kind erfolgreich eingewöhnen, sodass Sie es mit einem guten Gefühl in unsere Einrichtung bringen werden.

Prozess der Eingewöhnung/Unser Modell

eingewoehnung

Übergänge – So gestalten wir sie für Ihr Kind

Transitionen spielen eine wichtige Rolle im Leben eines Kindes. Uns ist es sehr wichtig alle Übergänge die die Kinder bei uns erleben so angenehm wie möglich zu gestalten. Angefangen bei der Eingewöhnung in die Kinderkrippe, bei der das Kind oftmals die erste längere Trennung von zuhause und seinen Bezugspersonen erfährt. Diese Phase gilt es für uns liebevoll, warmherzig und mit viel Fingerspitzengefühl zu begleiten. Es ist für uns eine große Hilfe, wenn uns die Eltern Interessen des Kindes zukommen lassen. Den nächsten Übergang, den das Kind in unserem Haus erfährt ist der Wechsel von der Krippengruppe in die Kindergartengruppe ab 2 Jahren – oder in die Kindergartengruppe ab 3 Jahren. Die Kinder bekommen bereits im Juni/Juli die Möglichkeit für ein paar Stunden mit Begleitung einer vertrauten Erzieherin in die neue Gruppe hineinzuschnuppern. Die Erfahrung zeigt, dass den Kindern das Eingewöhnen im September nicht mehr so schwerfällt, da ihnen die Räumlichkeiten und das Personal bereits bekannt sind.

Den Vorschulkindern wird der Übergang in die Grundschule durch zahlreiche Aktionen in enger Kooperation mit der Grundschule, die es ihnen ermöglicht die Räumlichkeiten und die Lehrer der 1. Klassen kennenzulernen, erleichtert.

14. Vorschulerziehung

Die Vorschulerziehung ist ein wichtiger Bestandteil im letzten Kindergartenjahr. Bei uns findet Vorschule Montag, Mittwoch und Donnerstag in einem ruhig gelegenen Vorschulraum statt.

Die Kinder lernen spielerisch die Formen, Zahlen, die Buchstaben des ABC, sowie die dazugehörige Anlauttabelle kennen. Jedes Kind behandelt die Anlauttabelle, welche von der Grundschule im Unterricht verwendet wird, auf die es später kommt. Zudem wenden wir das Würzburger Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache an. Die Kinder sollen dadurch erfahren, dass man das Gesprochene in einzelne Wörter, Silben und Laute zerlegen kann.

Durch Schwungübungen und Nachspuren werden die Kinder auf die richtige Stifthaltung und das Schreiben vorbereitet.

15. Beobachtung/Dokumentation

Wir beobachten die Kinder im täglichen Spiel oder Alltagsgeschehen, oder auch mal gezielt bei angeleiteten Angeboten. Aktivitäten, Situationen im Freispiel, sowie von den Kindern angefertigte Werke werden in einem Portfolio Ordner gesammelt, den Sie am Ende der Kindergartenzeit Ihres Kindes erwerben können.

Als Instrumente nutzen wir in den Kindergartengruppen den PERIK (Positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag) und den SELDAK (Sprachentwicklung sowie Literacy bei deutschsprachig aufgewachsenen Kindern), sowie den SISMIK (Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen). Sie sind ein nützlicher Grundstein für Entwicklungsgespräche und dienen der gezielten, individuellen Förderung Ihres Kindes.

16. Elternarbeit/Erziehungspartnerschaft

Sie als Eltern werden über unsere tägliche Arbeit anhand von Aushängen und Wochenrückblicken vor den einzelnen Gruppen informiert. Termine finden Sie auf unserer Homepage und in der Elternpost, die regelmäßig für Sie geschrieben wird.

Einmal im Jahr haben Sie die Möglichkeit ein Entwicklungsgespräch über den aktuellen Stand Ihres Kindes mit der Erzieherin Ihrer Gruppe zu führen. Hierfür wird rechtzeitig ein Gutschein ausgeteilt, den Sie in Anspruch nehmen dürfen.

Besonders regen Austausch führen wir mit Ihnen während der Eingewöhnungszeit, des Sauberwerdens, sowie vor Übergängen in eine andere Gruppe oder die Schule. „Hand in Hand“ gilt es auch hier, die wichtigsten Ereignisse im Leben Ihres Kindes so angenehm wie möglich zu gestalten, um diese bestmöglichst zu bewältigen.

Ein Briefkasten, unsere „Ideen-Box“ hängt am Infoboard im Eingangsbereich. Hier können Sie Ihre Wünsche, Anregungen oder auch Sorgen einwerfen (auch anonym). Wir versuchen darauf zu reagieren und Lösungen zu finden. Da wir nach einem Konzept und einer Satzung arbeiten, ist es nicht möglich alle Wünsche zu erfüllen, jedoch können Kompromisse es oftmals ermöglichen einen kleinen Teil des Wunsches zu erfüllen.

Zudem wird jährlich im Sommer eine Elternbefragung ausgegeben. Die Bearbeitung ist auf freiwilliger Basis. Wir freuen uns über jeden ausgefüllten Bogen, da dieser uns hilft, so manches zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern.

Entsprechend des seit 2005 geltenden Kinderschutzgesetzes, werden wir bei Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung die kollegiale Beratung in Anspruch nehmen. Im Rahmen eines Elterngespräches werden wir dann auf Schwierigkeiten in der Entwicklung des Kindes hinweisen und die Eltern anhalten die notwendige Hilfe und Unterstützung zu suchen. Gegebenenfalls ziehen wir eine erfahrene Fachkraft zur Abschätzung des Gefährdungsrisikos hinzu.

Sehen die Eltern jedoch keinen Bedarf oder entscheiden sich für einen anderen Weg, so steht ihnen das im Rahmen ihres Erziehungsprivilegs grundsätzlich frei. Falls die von ihnen getroffenen Maßnahmen bzw. in Anspruch genommenen Hilfen jedoch nicht ausreichend erscheinen um die Gefährdung abzuwenden, sind wir verpflichtet das Jugendamt einzuschalten (§8a Abs. 1,2 SGB VIII).

koop

17. Kooperation

Auch wenn es sich bei unserer Einrichtung nicht um einen kirchlichen Träger handelt, stehen wir im Kontakt mit der Pfarrgemeinschaft St. Nikolaus in Sinning. Aktionen sind z.B. der Besuch des Erntedankaltars, St. Martinsfest etc.

Vielen Dank, dass Sie unsere Konzeption aufmerksam gelesen haben. Wir freuen uns schon darauf Sie und Ihr Kind kennenzulernen.

Sandra Sandmeir und das Team vom „Haus für Kinder“ Sinning