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s`Figurle, auch Feldkapelle, in Oberhausen
Ludwig Ried
Alter Friedhof Kreut
Protestantische Siedler kauften ca. 1830 die Kreuter Höfe und legten 1842 den Friedhof an. Für die Einrichtung eines Standortübungsplatzes der Bundeswehr wurde der Weiler Kreut in den Jahren 1958 bis 1961 abgesiedelt. Der Friedhof, auf dem 1972 die letzte Beisetzung stattfand, wurde durch die Bundeswehr erhalten und liegt heute im „Naturschutzgebiet Kreut“. An der Ostseite außerhalb der Mauer befindet sich das sog. „Russengrab“. Eine Tafel am Kreuz verkündet in kyrillischer Schrift „Hier liegen zwei Kämpfer für eine freie Ukraine - Grigoriy Dubetzkij - Michael Jadan“. Über ihre Todesursache oder über weitere Umstände ist nichts bekannt. Sie haben nichts zu tun mit den am Ende des zweiten Weltkrieges von der SS hingerichteten Fremdarbeitern oder denen, die bei einem amerikanischen Angriff auf Globol umgekommenen sind.
(Text: Roland Holzmayr)
800 Jahre Hausen 1214-2014
1214
Erste Nennung von Oberhausen, Unterhausen, Kreut und der Beutmühle im Pappenheimer Urbar (Besitzverzeichnis) der Reichsmarschälle von Pappenheim. Die Pappenheimer waren Lehensleute des Königs.
"Der Marschall ist Vogt über Husen" (Unterhausen) "und das ander Husen" (Oberhausen). Kreut wird als "Gerüt" und die Beutmühle als "Peit" aufgeführt.
Während Unterhausen bald als "Grimoldshusen", "Gremeltshausen" oder "Grinwald" und "Grünwaldshausen" unterschieden wird, gebrauchte man für Oberhausen noch lange den Namen "Husen" oder "Hausen". Erst im Laufe des 16. Jahrhunderts bürgern sich die Namen "Unterhausen" und "Oberhausen" ein.
1247
In der Meraner Fehde erobern die Wittelsbacher unter Herzog Otto II. den Erlauchten mit Gewalt das Amt Neuburg. Unsere Orte werden somit wieder bayrisch. Die Alte Burg wird dabei erstmals zerstört.
1255
Bei der 1. Landesteilung kommt unser Gebiet zu Oberbayern. Herzog Ludwig II der Strenge erhält Oberbayern und die Pfalzgrafschaft bei Rhein, Herzog Heinrich Niederbayern.
1280
Nennung unserer Orte im Salbuch Herzog Ludwig des Strengen (Wittelsbacher Urbar).
1300
Der Kirchturm von Oberhausen stammt aus dieser Zeit.
1342
Der letzte Graf von Graisbach schenkt dem Kloster Niederschönenfeld den Kirchensatz von Unterhausen. Im selben Jahr tauscht das Kloster den Kirchensatz von Unterhausen mit dem von Burgheim. (Kirchensatz = Recht, einen Pfarrer einzusetzen sowie Lehen und Pfründe zu nutzen).
1352
Herzog Ludwig von Bayern bestätigt dem Benediktinerinnenkloster in Neuburg seine Besitzungen, darunter auch die in Unterhausen. Kaiser Heinrich II. hat um das Jahr 1000 dem neu gegründeten Kloster sie als Ausstattung übergeben.
1386/88*
Im Krieg Bayern gegen den Städtebund werden die Kaiserburg und die wieder aufgebaute Alte Burg endgültig zerstört. Bei der Belagerung kommen Bliden, das sind große Steinschleudern, zum Einsatz.
1392
Bei der 3. Landesteilung kommt unser Gebiet zu Bayern-Ingolstadt unter Herzog Stephan III., genannt der Kneißl.
1398
Herzog Stephan III. von Bayern-Ingolstadt gibt den Bürgern von Burgheim das Recht, in Unterhausen einen Steinbruch an der "Hochgestatt" zu nutzen.
1447
Unser Gebiet fällt an Bayern-Landshut. Heinrich XVI. der Reiche ist der neue Landesherr.
1450-1518
In verschiedenen Salbüchern (= Güterverzeichnisse) von 1450 bis 1518 werden den Benediktinerinnen in Neuburg ihre Besitzungen bestätigt, darunter auch die in Unterhausen.
1503*
Landshuter Erbfolgekrieg. Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut hat keine männlichen Erben. Nach dem Wittelsbacher Hausvertrag soll das Land an Bayern-München fallen. Herzog Heinrich bedenkt aber in seinem Testament seinen Schwiegersohn Ruprecht von der Pfalz und dessen Kinder Ottheinrich und Philipp. Das will der Münchner Herzog aber nicht akzeptieren und es kommt zu einem zerstörerischen und blutigen Bruderkrieg.
1505
Kölner Schiedsspruch. König Maximilian entscheidet, dass Bayern-Landshut an München fällt und für die Enkel Georgs ein eigenes kleines Fürstentum geschaffen wird. Unsere Orte kommen zu diesem neu gegründeten Fürstentum Pfalz-Neuburg, auch "Junge Pfalz" genannt. Landesherr wird Pfalzgraf Friedrich von der Pfalz für die noch unmündigen Ottheinrich und Philipp.
1522
Die Pfalzgrafen Ottheinrich und Philipp sind volljährig und Übernehmen die Regierung. 1541 verzichtet der völlig verschuldete Philipp auf die Mitherrschaft zugunsten seines Bruders.
1542
Pfalzgraf Ottheinrich führt als inzwischen glühender Verfechter der Reformation den protestantischen Glauben ein.
1544
Staatsbankrott des Fürstentums Pfalz-Neuburg. Die Landstände übernehmen die Regierung.
1546*
Schmalkaldischer Krieg. Neuburg wird von Kaiser Karl V. belagert und eingenommen. Ottheinrich flieht in die Pfalz. Das Land wird rekatholisiert.
1552
Der zurückgekehrte Pfalzgraf Ottheinrich führt in Pfalz-Neuburg endgültig die protestantische Lehre ein. Das Kloster der Benediktinerinnen wird aufgehoben, die Höfe in Unterhausen werden dem Amt Neuburg zinspflichtig. Aus dieser Zeit sind vier Protokolle zu Pfarreienvisitationen in Ober- und Unterhausen erhalten mit örtlich interessanten Aussagen (Protokolle von 1558, 1586, 1587, 1600).
1557
Der 1556 zum Kurfürsten von der Pfalz aufgestiegene Ottheinrich überlässt Pfalz-Neuburg dem Pfalzgrafen Wolfgang von Zweibrücken unter der Bedingung, dass das Land protestantisch bleibt. Wolfgang ist überzeugter Protestant, der eine der großen Kirchenordnungen erlässt und das evangelische Gesangbuch einführt. Im Abbau der Staatsverschuldung ist er nur wenig erfolgreich..
1569
Der Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang, Pfalzgraf Philipp Ludwig, erbt das Land. Auch er bleibt dem protestantischen Glauben treu. Er heiratet Anna von Jülich, Cleve und Berg und sichert sich damit Ansprüche auf diese Länder am Niederrhein. Er kann die Staatsschulden endlich reduzieren. Er lässt von Elias Holl die Sternschanze in Neuburg errichten.
1583
Pfalzgraf Philipp Ludwig erlässt ein Dekret, in dem festgelegt ist, was die Untertanen des Landgerichts Neuburg „wegen gefährlichen Zeitläufen“ (= im Kriegsfalle) zu stellen haben.
Unterhausen: (in Klammer Angaben zu Oberhausen/Sinning)
35 (20/29) Mann mit Spieß oder Hellebarde bewaffnet.
10 (6/8) Schützen.
6 (8/6) Mann mit ganzer Rüstung.
- (1/1) Reißwagen (= Transportwagen).
1614
Neuer Landesherr: Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm. Er heiratet Magdalena von Bayern und konvertiert zum Katholizismus. Er sichert sich die Länder Jülich und Berg mit dem Hauptort Düsseldorf für sein Haus Pfalz-Neuburg. Er vollendet die Frauenkirche in Neuburg als katholische Hofkirche.
1617
Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm betreibt die Rekatholisierung. Er ruft die Jesuiten nach Neuburg und übergibt ihnen die ehemaligen Besitzungen der Benediktinerinnen. (Zu den sog. Jesuitendörfern zählen: Ballersdorf, Bruck, Hollenbach, Unterhausen, Zell sowie der Forsthof und der Igstetter Hof). Aus dieser Zeit ist eine Redewendung überkommen: „Wart nur, dich mach ich auch noch katholisch!“
1618-1648
Dreißigjähriger Krieg.
1624
Oberhausen wird wieder katholisch.
1629
In Reichertshofen (damals als Amt zu Pfalz-Neuburg gehörig) werden drei Frauen und ein Mann als Hexen bzw. Hexer angeklagt. Eine der drei Frauen ist Anna Spitzerin, 56 Jahr alt, geb. in Unterhausen. Der Vater namens Hopf war Forstknecht in Unterhausen.
1632*
Im Verlaufe des 30-jährigen Krieges kommt es zur Schlacht bei Rain am Lech. Die Schweden erzwingen den Übergang über den Lech und dringen in Bayern ein. Tilly wird in der Schlacht verwundet. Er wird über Unterhausen und Oberhausen nach Ingolstadt verbracht, wo er verstirbt.
1638-1648*
Kaiserliche, schwedische, französische und bayerische Truppen sind in Kampfhandlungen in Bayern verwickelt.
1653
Neuer Landesherr: Pfalzgraf Philipp Wilhelm. 1685 erbt er die Kurpfalz und wird Kurfürst. Mit seiner zweiten Frau Elisabeth Amalie Magdalena von Hessen-Darmstadt hat er 17 Kinder, die alle zu hohen Würden gelangen und für die er durch kluge Heiratspolitik zum "Schwiegervater Europas" wird. Elisabeth Amalie überlebt ihren Mann um 20 Jahre und ist in der Hofkirche beigesetzt.
1690
Neuer Landesherr: Kurfürst Johann Wilhelm. Er residiert wegen des pfälzischen Erbfolgekrieges nicht in Heidelberg, sondern in Düsseldorf. Wegen seiner Bauten und der Förderung der Kunst in Düsseldorf wird er dort liebevoll "Jan Wellem" genannt.
1691
Fertigstellung des neuen Pfarrhofes in Unterhausen, nachdem der alte Pfarrhof seit 1556 (bis 1954) als Forstdienststelle genutzt wurde.
Unterhausen erhält wieder einen eigenen Pfarrer, nachdem seit Wiedereinführung der kath. Lehre 1617 die Pfarrer von Straß Unterhausen mitbetreuten.
1703*
Spanischer Erbfolgekrieg. Die Kupfalz und Pfalz-Neuburg stehen auf Seite des Kaisers, Kurbayern auf Seite der Franzosen. Neuburg wird von bayrischen Truppen belagert und genommen und die Region leidet unter Truppendurchmärschen und Plünderungen.
1716
Neuer Landesherr: Kurfürst Karl Philipp, Bruder von Johann Wilhelm. Er residiert in Heidelberg und dann in Mannheim. Mit seinem Tod stirbt die Linie Pfalz-Neuburg aus.
1742
Neuer Landesherr: Kurfürst Karl Theodor aus der Linie Pfalz-Sulzbach. In den folgenden 35 Jahren herrscht ausnahmsweise Frieden im Land. 1777 erbt Karl Theodor Bayern und ist jetzt Kurfürst von Pfalz-Bayern. Alle wittelsbachischen Länder sind jetzt vereinigt. Doch Österreich beansprucht Bayern und bietet die österreichischen Niederlande im Tausch an. Weil Karl Theodor nicht abgeneigt scheint, verhindert der preußische König Friedrich II. das Ansinnen. Karl Theodor veranlasst die Trockenlegung und die Besiedlung des Donaumooses.
1743
Prozess u. a. gegen Johann Seitz, Leinwebersohn von Unterhausen, wegen Wilderei vor dem Gumppenbergischen Herrschaftsgericht in Pöttmes.
1775-1782
Bau der Pfarrkirche St. Pankratius in Unterhausen.
1778
In Oberhausen wird der erste Lehrer angestellt: Lorenz Fischer, 21 Jahre alt. Er unterrichtet im Haus Nr. 29 (1976 abgebrochen) bis 1834, das sind stolze 56 Jahre. Sein Gehalt: 8 Gulden im Jahr, ein Klafter Brennholz, dazu von jedem Kind Schulgeld, 2 Kreuzer pro Woche im Winter und 1 Kreuzer im Sommer.
1781
Die Johanniter, auch Malteser genannt, erhalten die von den Jesuiten 1773 eingezogenen Güter und Herrschaften, auch die in Unterhausen. Der Jesuitenorden war 1773 von Papt Clemens XIV. aufgehoben worden.
1792 ff*
Die Furcht vor dem Übergreifen der Ideen der französischen Revolution auf andere europäische Länder und der Anspruch Frankreichs auf alle linksrheinischen Gebiete löst die Revolutions- und Koalitionskriege aus. Der Aufstieg Napoleons verschärft die Lage erheblich. Bis 1815 bekämpfen sich europäische Staaten in unterschiedlichen Bündnissen. Erst der Wiener Kongress bringt den ersehnten Frieden. Vom 2. Koalitionskrieg (1798-1802) werden unsere Orte besonders stark betroffen.
1799
Neuer Landesherr: Kurfürst Maximilian IV. Joseph aus der Linie Zweibrücken. Erzogen als Soldat und in französischen Diensten stehend wird er unvorhergesehen Thronfolger an Stelle seines verstorbenen Bruders. Er betreibt die Säkularisation in Bayern, in deren Zuge fast alle Klöster aufgelöst werden und deren Besitz an den Staat fällt. Außenpolitisch wendet er sich ab 1801 Frankreich zu und verbündet sich mit Napoleon.
1800*
Schlacht bei Oberhausen, bei der sich französische und bayrisch-österreichische Soldaten gegenüber stehen. Zu den zahlreichen Opfern zählt auch Latour d´Auvergne, der „Erste Grenadier Frankreichs“.
Das Grundstück mit dem Denkmal über seinem Grab wird Eigentum des französischen Staates.
1803
Einführung der Schulpflicht in Bayern.
1806
Für die Bündnisstreue mit Frankreich wird Bayern Königreich von Napoleons Gnaden.
1808
Aufhebung der pfalz-neuburgischen Landschaft. Unser Gebiet kommt zum Altmühlkreis mit Eichstätt als Hauptstadt.
Ober- und Unterhausen werden eine gemeinsame Steuergemeinde und erhalten erstmals Hausnummern. Uhs 1-33, Ohs 34-71.
Das Königreich Bayern gibt sich eine erste Verfassung. 1818 wird sie überarbeitet und gilt bis 1918. Darin werden die Leibeigenschaft aufgehoben und Privilegien des Adels abgebaut.
1809
Kaiser Napoleon I. besucht das Latour-Denkmal.
Aufhebung und Einziehung der Besitzungen der Johanniter.
Erstmalige Erwähnung eines Volksschullehrers in Unterhausen.
1810
Unser Gebiet kommt zum Oberdonaukreis mit Eichstätt als Hauptstadt (ab 1817 Augsburg).
1812
Von Kaiser Napoleon I. Russlandfeldzug – Bayern muss 30.000 Soldaten stellen – kehren zwei Bürger aus Unterhausen nicht zurück.
1815-1817
Eine der schlimmsten Hungersnöte wütet in ganz Deutschland, ausgelöst durch den gewaltigen Ausbruch des Vulkanes Tambora in Indonesien. Der Auswurf verdunkelte die Nordhalbkugel fast 1 ½ Jahre. Das Jahr 1816 geht als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichte ein.
1817
Kauf eines Anwesens durch die Gemeinde Unterhausen, das zu einem Schulhaus umgebaut wird.
1820
Bau des Kirchturmes der Pfarrkirche in Unterhausen.
1825
Neuer Landesherr: König Ludwig I. Seine Hochzeit begründet das Münchner Oktoberfest. In der Gesinnung ist er deutsch-national, in der Kunst schwärmt er für das klassische Altertum. Die klassizistischen Bauten in der Münchner Ludwigstraße und auf dem Königsplatz, die Befreiungshalle und die Walhalla entstehen auf sein Betreiben. Wegen seiner Affäre mit Lola Montez muss er 1848 abdanken.
1830
Protestantische Siedler kaufen die Höfe in Kreut und legen 1842 den Friedhof an.
1838
Der Oberdonaukreis wird umgegliedert in den Regierungsbezirk „Schwaben und Neuburg“.
1846
Oberhausen erhält ein Schul- und Mesnerhaus (heute Gemeindeamt). Das Grundstück kostet 100 Gulden, der Schulhausbau ist mit 3000 Gulden veranschlagt. Weil Oberhausen kein Geld hat, übernimmt der "Allgemeine Schulfond" den größten Teil, der Rest wird auf die Bürger umgelegt. Im Gebäude sind auch die Lehrerwohnung, eine Magdkammer sowie Stall, Tenne und Heubühne untergebracht.
1848
Neuer Landesherr: König Maximilian II. Er fördert Wissenschaft und Kunst, aber auch bayrisches Brauchtum, Tracht und Volksmusik. Er gründet das Maximilianeum, eine bayrische Hochbegabtenstiftung.
1850-1870
Flussbegradigung der Donau, dabei teilweise Absprengung des Felsenspitzes zur Gewinnung von Gestein für die Uferbefestigungen.
1860
Einführung der Landpostboten und der Briefkästen in den Landgemeinden. Briefträger zu Fuß stellen jetzt täglich außer Sonntag von Neuburg aus die Post in den Landgemeinden zu und leeren die Landbriefkästen.
1864
Neuer Landesherr: König Ludwig II. Er strebt nach einem mystisch geprägten Idealbild eines christlichen Königtums. Er zieht sich in Traumwelten zurück und setzt sie in Bauten mit erheblichen finanziellem Aufwand um. Sein Interesse gilt aber auch der Technik und er fördert Richard Wagner. Letztendlich wird er entmündigt und stirbt unter mysteriösen Umständen im Starnberger See.
1870/71
Deutsch-französischer Krieg. Auslöser ist der lapidare Streit zwischen Preußen und Frankreich über die spanische Thronkandidatur eines Hohenzollernprinzen. Bayern ist bündnistreu und Frankreich wird schnell besiegt. Ein Ergebnis ist die Vereinigung der deutschen Staaten im Deutschen Kaiserreich. Ein Bürger aus Unterhausen verliert sein Leben.
1874
Eröffnung der Donautalbahn Regensburg-Ingolstadt-Donauwörth. Unterhausen wird Bahnstation mit Post im Bahnhofsgebäude.
1876
Währungsreform: Nach der Reicheinigung wird ein einheitliches deutsches Zahlungsmittel eingeführt. Statt Gulden und Kreuzer wird jetzt auch in Bayern mit Mark und Pfennig (Goldmark) bezahlt.
Kalksteinabbau am Steinbruch beim Bahnhof mit Schienen-anschluss zum Bahnhof. Die gebrochenen Steine werden auch zum Ausbau der bayerischen Landesfestung Ingolstadt verwendet.
1879
Gründung der Freiwilligen Feuerwehren Oberhausen und Unterhausen.
1886
Neuer Landesherr: Für den geisteskranken, nicht regierungsfähigen König Otto übernimmt sein Onkel, der volks- und naturverbundene Prinz Luitpold die Regentschaft. Die folgenden 26 Jahre seiner Regierung gehen als die "gute alte zeit" in die bayrische Geschichte ein.
1888
Neubau eines zweistöckigen Schulhauses in Unterhausen. Abbruch 1968.
1889
Exhumierung und Überführung der Gebeine von Latour d`Auvergne nach Paris und dort Beisetzung im Pantheon aus Anlass der 100-Jahrfeier zur französischen Revolution.
1893
Die Fa. Schulz & Philipp beginnt mit der Ausbeutung der Kieselerdevorkommen bei Kreut und Oberhausen.
1908
Sprengung des 36 m hohen Schornsteines des Kalkwerkes Unterhausen. (Heute befindet sich dort die Schreinerei Burzler)
1909
Bau eines Kalkofens am Huberbruch. (Aufgabe 1956, während der Flurbereinigung 1959 – 62 verfüllt)
1910
Bau der Pfarrkirche St. Clemens in Oberhausen in der heutigen Form.
1912
Neuer Landesherr: Prinzregent Ludwig, ab 1913 König Ludwig III. Sein Interesse gilt der Landwirtschaft, weshalb er den Spitznamen "Millibauer" erhält. Seine Regierungszeit wird aber durch den 1. Weltkrieg geprägt.
1913
Neubau eines Schulhauses in Unterhausen mit Lehrerwohnung.
1914
1. Weltkrieg. Das vom Militarismus geprägte Deutsch Kaiserreich lässt sich am 1. August 1914 mit großer Begeisterung in die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" ziehen. Weihnachten will man wieder zu Hause feiern, doch schon im November erstarren alle Fronten. Nach 4 Jahren Stellungskrieg sind 10 Millionen tote Soldaten und 7 Millionen Zivilisten zu beklagen. Aus Unterhausen fallen 20, aus Oberhausen 11 Soldaten.
1918
Der verlorene 1. Weltkrieg und die Unterversorgung der Bevölkerung führen zur Novemberrevolution, die am 7. November Bayern erreicht und zur Absetzung König Ludwig III. führt. Bayern wird "Volksstaat", dann "Räterepublik", später "Freistaat".
1919
Gründung des Krieger- und Soldatenvereins Unterhausen.
1920
Mit der Weimarer Verfassung werden Bahn, Post und der Rest der Armee "verreichlicht". Bayern ist nur noch ein Land unter vielen im Deutschen Reich.
1921
Beginn der Stromversorgung für elektrisches Licht in Oberhausen und Unterhausen.
1923
Die Finanzierung des 1. Weltkrieges und die Ausweitung der Geldmenge, um die Staatsschulden zu bezahlen, führen 1923 in die Hochinflation. 1 Mass Bier kostet im November 80 Milliarden Mark und ein Brief aus Unterhausen nach Österreich 300 Milliarden Mark. Die Folge ist eine Währungsreform. Auf die Papiermark folgen Rentenmark und dann Reichsmark.
1930
Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Unterhausen.
1936
Baubeginn des Wifo-Tanklagers (Wirtschaftliche Forschungs-gesellschaft), des Buchenberglagers und der Wifo-Siedlung; Erweiterung der Gleisanlagen am Bahnhof Unterhausen.
1938
Oberhausen erhält eine eigene Landpoststelle mit Josef Burgard als Posthalter.
1939
Aus dem Regierungsbezirk „Schwaben und Neuburg“ wird der Regierungsbezirk „Schwaben“.
1939
2. Weltkrieg. Er beginnt am 1. September mit dem deutschen Überfall auf Polen. Es folgten Blitzkriege gegen weitere Nachbarn und der Angriff auf die Sowjetunion. Hitlers Eroberungsstrategie ist nur bis zum Winter 1942/43 erfolgreich. Dann wird die Übermacht der Alliierten immer größer und führt am 8. Mai 1945 zur bedingslosen Kapitulation der deutschen Whrmacht. Die Zahl der Kriegstoten liegt bei 65 Millionen wletweit. Aus Oberhausen fallen 36, aus Unterhausen 24 Soldaten.
1942
In großartiger Gemeinschaftsleistung aller "Wifoten" wird ab 1941 das Waldbad gebaut und 1942 in Betrieb genommen.
1944
Im Höfelholz werden ein Ukrainer und ein Pole durch die SS wegen angeblichen Mordversuchs ohne Gerichtsverhandlung durch den Strang hingerichtet. Dem Ukrainer wird auf der Gedenktafel an dem sog. "Russengrab" hinter dem Kreuter Friedhof gedacht.
1945
Das Ende des 2. Weltkrieges bringt schwere Zerstörungen in Unter- und Oberhausen vor allem durch schwere Luftangriffe amerikanischer Bomberverbände auf die Wifo und die Bahnanlagen, bei denen am 9. April 9 und am 18. April 13 Menschen sterben. Am 26. April setzen amerikanische Kampfverbände über die Donau, dabei gibt es erneut Zerstörungen durch Fliegerbeschuss. Am 27. April ist der Krieg für unsere Orte endlich zu Ende.
1945 ff
Beseitigung der Kriegsschäden, Schwarzmarkt, Aufnahme von Heimatvertriebenen.
1946
Verfassung des Freistaates Bayern.
1948
Währungsreform: Statt mit Reichsmark wird jetzt mit D-Mark gezahlt. Das ist der Startschuss zum Wirtschaftswunder.
1949
Gründung der Bundesrepublik Deutschland.
1950
Der TSV Ober-/Unterhausen wird gegründet.
1956
Neubau der Schule in Oberhausen.
1958
Sprengung des 48 m hohen Schornsteines am ehemaligen Kalkwerk in Unterhausen.
1959
Bezug der Burgwaldkaserne durch die Bundeswehr. Der Weiler Kreut wird aufgelassen, die Bewohner bis 1961 abgesiedelt, die Höfe später eingeebnet. Das Gelände um den Krametsberg und dem Schönbühl wird Standortübungsplatz. 1963 wird die Kaserne in Tillykaserne umbenannt.
1969
Im Zuge der Schulreform werden die Volksschulen Oberhausen, Unterhausen und Sinning zusammengelegt. Die Oberhausener Schule wird als Grundschule fortgeführt, die Hauptschüler müssen nach Neuburg fahren.
1970
Gründung des Gartenbauvereins Ober-/Unterhausen.
1971
Gründung der Blaskapelle Ober-/Unterhausen.
1971
Freitag, 21. Mai: Bürgerversammlung in Unterhausen; einziger Tagesordnungspunkt: „Geplante Eingliederung der Gemeinde Unterhausen in die Gemeinde Oberhausen“.
Sonntag 23. Mai: Abstimmung über die Eingliederung der Gemeinde Unterhausen in die Gemeinde Oberhausen:
268 Wahlberechtigte
137 Wähler
125 Ja-Stimmen
9 Nein-Stimmen
3 ungültige Stimmen
1972
Die Gemeinden Oberhausen, Unterhausen und Sinning schließen sich auf freiwilliger Basis zur Gemeinde Oberhausen zusammen.
1973
Im Zuge der Gebietsreform wechseln unsere Orte von Schwaben in den neu gebildeten Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Regierungsbezirk Oberbayern.
1978
Die Gemeinde Oberhausen muss der Verwaltungsgemeinschaft Neuburg beitreten.
Katastrophe am Bahnübergang Unterhausen/Straß; eine Diesellok schnitt einen liegen gebliebenen Tanklaster in zwei Teile, die sofort in Flammen standen.
1979
100-jähriges Gründungsfest der FFW Unterhausen.
1980
Die Gemeinde Oberhausen kehrt zur Selbstverwaltung zurück.
1981
Bau der Mehrzweckhalle und der Sportanlagen bei der Schule in Oberhausen.
1983
Weihe der Ulrichskapelle in Unterhausen.
Oberhausen gibt sich ein Wappen.
1986
Weihe des neu erbauten Gerätehauses der FFW Unterhausen.
1994
Die Tillykaserne wird aufgelöst.
Das Neubaugebiet „Reislein“ ist erschlossen und wird bebaut.
1996
Mit Hilfe der Unterwasserarchäologie wird die römische Donaubrücke zwischen Unterhausen und Stepperg erforscht.
1997
Das Neubaugebiet „Flachsberg I“ wird bebaut. Wenige Jahre später folgt das Neubaugebiet „Flachsberg II“.
2000
Aufgrund der nahezu ungestörten natürlichen Entwicklung in den 35 Jahren der Bundeswehrnutzung wird der ehemalige Standortübungsplatz als "Naturschutzgebiet Kreut" ausgewiesen.
2001
Spatenstich für den Bau der Umgehungsstraße B16.
Erster Weihnachtsmarkt in Unterhausen.
2002
Aus der ehemaligen Tillykaserne entsteht das neue „Kreut“ als vierter Ortsteil der Gemeinde Oberhausen mit Wohn- und Gewerbegebiet.
Währungsreform: Statt mit D-Mark wird jetzt mit Euro gezahlt.
Archäologische Erkundung auf dem Ulrichsberg bei Unterhausen. Die Fundamente eines Gebäudes (vermutlich aus dem 13. Jahrhundert) weisen vielleicht auf die Kapelle hin, die in einer Sage eine Rolle spielt.
2003
Im Zuge des Ausbaues der neuen B 16 werden 8 Gräber aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. freigelegt.
2004
Die Umgehung von Ober- und Unterhausen der B 16 wird eingeweiht.
125-jähriges Gründungsfest der FFW Unterhausen.
2005
125-jähriges Gründungsfest der FFW Oberhausen.
2006
Einrichtung der Wanderwege „Pfade durch die Jahrtausende“.
2008
Die Wohnanlage „Lebensräume für Jung und Alt“ in Oberhausen wird eingeweiht.
Das Neubaugebiet „Strassäcker“ ist erschlossen und wird bebaut.
2011
Das leistungsstarke Multimedia-Breitbandnetz für schnellste Datenübertragung „Oberhausen Unser Ortsnetz“ geht in Betrieb. Oberhausen ist die erste Gemeinde im Landkreis mit schnellem Internet-Zugang für alle.
Eröffnung des Kaffeehauses in Oberhausen als soziale, von Ehrenamtlichen betriebene, Einrichtung.
2012
Die Gemeinde Oberhausen erhält den Bayerischen Qualitätspreis in der Kategorie „Wirtschaftsfreundliche Gemeinde“.
2013
Bombenfund am Bahnhof Unterhausen am 20. September. Ca. 500 Menschen mussten evakuiert werden. Am Abend gelang die Entschärfung.
2014
Die Erschließung des Neubaugebietes "Mühlberg" beginnt. Bei Ausgrabungen werden dort Spuren einer Siedlung aus der Zeit zwischen 1200 und 800 v. Chr. gefunden.
Bei den mit einem * versehenen Jahreszahlen werden außergewöhnlich zahlreiche Einwohner drangsaliert, gefoltert und getötet, Häuser und Scheunen durch plündernde und marodierende Soldaten zerstört.
Zusammengestellt von Georg Habermayr und Roland Holzmayr im März 2013.
Aktualisiert von Roland Holzmayr im November 2014.
Wifo-Siedlung
Die staatl. Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft (Wifo) in Berlin betrieb in den 1930iger Jahren im Deutschen Reich ein Netz von Tanklagern, um die Rohstoffversorgung in Krisenzeiten sicherzustellen. Im Gemeindegebiet von Oberhausen entstand 1936 neben einem Tanklager auch ein Eisenbahnschwellenwerk. Für die Betriebsangehörigen, die aus ganz Deutschland angeworben wurden, erbaute die Wifo ab 1938 eine werkseigene Siedlung mit insgesamt 84 Einzel- bzw. Doppelhäusern, die jeweils große Nutzgärten zur Eigenversorgung hatten.Heute befindet sich die Wifo-Siedlung überwiegend in Privatbesitz.
(Text: Mini Forster-Hüttlinger)
Neuburger Kieselerde
Schon viele beschäftigten sich mit dem einzigartigen Rohstoff. Bereits die Römer gewannen in der Umgebung Neuburgs an unbekannter Stelle Ton und vermutlich auch Kieselerde für die feuerfeste Auskleidung von Brennöfen, eventuell auch für Töpferwaren. Ab dem 17. Jahrhundert wurden eine Reihe von "Tongruben" in der Umgebung von Bergen betrieben, meist im Nebenerwerb mit landwirtschaftlichen Dienstboten. Anfangs war das wohl im Tagebau möglich, spätestens ab 1800 musste dann untertage abgebaut werden. Mitte des 19. Jahrhunderts waren die damals bei Bergen bekannten Vorkommen erschöpft.
Ende des 18. Jahrhunderts wurden Ton-Lagerstätten im Neuburger Burgwald entdeckt. Bald danach förderten dort einige Unternehmer unabhängig voneinander den für Steingut sehr gut geeigneten Ton, wahrscheinlich auch schon mit der Kieselerde. Johann Baptist Koller hatte wohl den größten Betrieb. Er beschäftigte sich auch nachgewiesenermaßen mit der Aufbereitung der Kieselerde für andere Zwecke als Tonwaren.
Ab 1830 trat die Kieselerde endgültig in den Vordergrund und die Tongewinnung verschwand fast ganz. Da die feine, geschlämmte Kieselerde an Malerbetriebe, Farbenfabriken und die Putzmittelindustrie gut zu verkaufen war, richteten einige Grundeigentümer selbst Gruben und Schlämmereien an teilweise heute nicht mehr bekannten Stellen ein. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts dehnten sich die Gewinnungsorte bis nach Kreuth und Oberhausen im Westen aus. Im Osten, in Joshofen, wurde von etwa 1840 bis 1860 Kieselerde abgebaut und wahrscheinlich dort geschlämmt. Auch von einer ab Mitte des 19. Jahrhunderts betriebenen Grube und Schlämmerei in Wellheim wird berichtet.
Im Jahr 1893 kauften die Leipziger Kaufleute Friedrich Adolf Schulz und Gustav Adolf Philipp den ältesten, größten und technisch besten Betrieb von Katharina Schneider, der Enkelin Johann Baptist Kollers. Für ihre Putzmittelfabrik "Fritz Schulz jun. AG" in Leipzig hatten die neuen Eigentümer seit 1891 von Schneider die Neuburger Kieselerde bezogen. Sie gründeten die Firma "Vereinigte Neuburger Kreidewerke Schulz & Philipp", bauten die an der Klause gelegene Fabrik weiter aus und kauften in den folgenden Jahren die meisten kleinen Betriebe südlich der Donau auf. Max Josef Schneider, der Sohn von Katharina Schneider, und wiederum dessen Sohn Dr. Max Schneider, blieben dem Unternehmen übrigens als Fabrikdirektoren treu. Das Unternehmen ging 1900 in wesentlichen Teilen in der "Fritz Schulz jun. AG" auf. Letztere übernahm Anfang der 20er Jahre die "Aktiengesellschaft für Neuburger Kieselweiss". Nach dem 2. Weltkrieg firmierte die "Fritz Schulz jun. AG" unter "Globus-Werke Fritz Schulz jun.". Im Jahr 1971 verkauften die Gesellschafter den Bereich Kieselerde an die Franz Hoffmann & Söhne KG.
Eine kleine Grube bei der Ortschaft Kreuth ging durch mehrere Hände. Der Engländer Charles Mason hatte sie 1899 samt einer Schlämmerei von der Firma Trinkler & Co., Leipzig, gekauft. Mason besaß eine Putzmittelfabrik in Hull/England, in die pro Jahr nur etwa drei bis sechs Waggons verschickt wurden. Förderung und Schlämmerei in Kreuth lagen, offenbar wegen geschäftlicher Schwierigkeiten Masons, ab 1912 vollständig still. Nach dem 1. Weltkrieg wollte die Firma Reckitt & Sons, welche die Firma Mason und damit auch die Grube Kreuth übernommen hatte, den Betrieb wieder aufnehmen. Das relativ kleine Vorkommen baute schließlich Franz Hoffmann & Söhne für Reckitt & Sons im Lohn ab und bereitete es für diese damals größte Putzmittelfabrik der Welt im Neuburger Werk auf. Nach Erschöpfung des Tagebaus Kreuth kaufte Reckitt & Sons kein eigenes Vorkommen mehr.
Die im Jahr 1910 vom Grafen Moy, kleineren Grundbesitzern und norddeutschen Industriellen gegründete "Aktiengesellschaft für Neuburger Kieselweiss" sicherte sich Abbaurechte nördlich der Donau und betrieb hauptsächlich die Gruben Molster und Weingarten zwischen Bittenbrunn und Riedensheim. Im Vertrieb arbeitete man exklusiv mit den Vereinigten Farbwerken AG Wunsiedel zusammen. Die Kieselweiss AG wurde vor 1922 von der "Fritz Schulz jun. AG" übernommen und als Gesellschaft wie auch als Betrieb neben der Muttergesellschaft weiter betrieben.
Das Bayerische Kreidewerk Straß baute ab 1912 nacheinander in Oberhausen und Ried ab. Es gehörte mehreren Privatleuten sowie Unternehmern und ging 1913/1914 in den Besitz der Firma Siegel & Co. in Köln über, welche das bekannte Metallputzmittel Sidol herstellte. Die Firma übernahm in den 30er Jahren in Wellheim Werk und Grube der Vereinigten Ultramarinwerke in Leverkusen, firmierte dann unter "Bayerische Kreidewerke" und wurde selbst 1954 an Franz Hoffmann & Söhne verkauft.
Die Ultramarinfarbenfabrik Schweinfurt errichtete 1921 in Wellheim einen Betrieb, dessen Inhaber schon 1923 die Vereinigten Ultramarinwerke in Leverkusen wurden. Vor 1933 ging der Betrieb an die Firma Siegel & Co., denen bereits das Bayerische Kreidewerk Straß gehörte.
An den Baumeister Franz Hoffmann trat Ende des 19. Jahrhunderts Charles Mason, der Eigentümer der kleinen Grube in Kreuth, mit dem Auftrag heran, für ihn eine Kieselerdefabrik als Ersatz für seine unzureichende Schlämmerei zu planen und zu errichten. Dadurch kam Franz Hoffmann mit der Problematik der Kieselerde in Berührung und musste sich bei der Planung intensiv mit dieser Technik auseinandersetzen. Als es nach längerer, intensiver Planungsarbeit nicht zur Realisierung des Projektes kam, saß Franz Hoffmann ohne Deckung seiner Kosten auf den Plänen. So fasste er den Entschluss, selber auf dem heutigen Grundstück in der Münchener Straße in Neuburg, anschließend an das ihm gehörende Sägewerk, eine "Dampfschlämmerei für die echte Neuburger kieselsaure Kreide" zu errichten. Das geschah im Jahre 1903, nachdem er vorher die Rohstoffversorgung mit Kieselerde durch erfolgreiche Schürfungen bei Oberhausen gesichert hatte. 1919 wurde die offene Handelsgesellschaft "Franz Hoffmann & Söhne, chemisch technische Fabrik & Bauunternehmen" eingetragen. Diese übernahm 1954 die Bayerischen Kreidewerke in Straß und Wellheim, sowie 1971 den Kieselerdezweig der Globus-Werke Fritz Schulz jun. Heute baut die Hoffmann Mineral GmbH täglich 600 Tonnen Roherde ab, aus denen 220 Tonnen feine Kieselerde gewonnen werden.
Neuburg an der Donau, im Mai 2010
Manfred Hoffmann jr.
Bundestagswahl 2025
Am 23.02.2025 findet die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag statt. Informationen zur Wahl können Sie über die Internetseite der Bundeswahlleiterin einsehen: www.bundeswahlleiterin.de.
Schöffenwahl 2023
Gesucht werden Einwohner der Gemeinde Oberhausen, die am Amtsgericht Neuburg und Landgericht Ingolstadt als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. Dabei schlägt die Gemeinde Oberhausen und der Jugendhilfeausschuss grundsätzlich mehr Kandidaten vor, wie an Schöffen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss in der zweiten Jahreshälfte die Haupt- und Hilfsschöffen. Gesucht werden Personen, die in Oberhausen wohnen, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und am 1. Januar 2024 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden.
Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - körperliche Eignung. Schöffen sollten sich in verschiedene soziale Milieus hineindenken und das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können, sie müssen Objektivität und Unvoreingenommenheit auch dann bewahren können, wenn der Prozess in schwierige Situationen kommt, z.B. wenn ein Verteidiger eine sog. Konfliktverteidigung praktiziert. Sie brauchen einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, bedürften der Standfestigkeit wie der Flexibilität im Vertreten der eigenen Meinung und nicht zuletzt eine gute Kommunikations- und Dialogfähigkeit. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.
Wer sich zur Ausübung eines Schöffenamtes in der Lage sieht, war gebeten, sich bis spätestens 20. März 2023 bei der Gemeinde Oberhausen, Hauptstraße 25, 86697 Oberhausen, Tel.: 08431/6794-0 oder unter info@oberhausen-donau.de mit dem jeweiligen Bewerbungsbogen zu bewerben.
Am 20.04.2023 hat der Gemeinderat der Gemeinde Oberhausen den Beschluss über die Vorschlagsliste zur Wahl der Schöffinnen und Schöffen gefasst. Weitere Informationen finden Sie in der unten stehenden Bekanntmachung über die öffentliche Auflegung der Vorschlagsliste.
Bei Fragen steht Ihnen Frau Alena Karmann gerne zur Verfügung.
Seniorenbüro
Bereits Ende der neunziger Jahre diskutierte man in der Ideenwerkstatt des Agenda 21 Arbeitskreises eine Anlaufstelle für alle Bürger einzurichten, in der z. B. Mitfahrgelegenheiten oder Nachbarschaftshilfe vermittelt werden könnte. Da zu diesem Zeitpunkt kein geeignetes Büro zur Verfügung stand und die dazu notwendige Finanzierung fehlte, musste das geplante Projekt vorerst zur Seite gelegt werden. Mit dem Bau des innovativen Wohnprojektes „Lebensräume für Jung und Alt“ entstand auch die Service- Zentrale mit einem Büro.
Die Gemeinde Oberhausen, unterstützt durch den einstimmigen Beschluss des Gemeinderates die Einrichtung eines Seniorenbüros. Im November 2007 hat sich die Gemeinde beim Bayerischen Sozialministerium um Fördermittel beworben. Weil das Vorhaben in hohem Maße innovativ und beispielgebend ist, wurde es als Modellprojekt ausgewählt und somit konnten wir unseren lang gehegten Wunsch verwirklichen.
Seit Juni 2008 befindet sich nun in der Service Zentrale auch das Seniorenbüro, mit der Leitstelle für organisierte Nachbarschaftshilfe. Es ist eine neutrale Anlaufstelle für alle Bürger der Gemeinde Oberhausen, in der sie Informationen, Beratung, Vermittlung von Nachbarschaftshilfe und fachliche Hilfen erhalten.
Unser Ziel ist es, eine aktive Bürger- und Sozialkultur zu fördern und ältere, pflegebedürftige, behinderte oder anderweitig hilfebedürftige Menschen in die Lage zu versetzen, ihr Leben soweit wie möglich selbstbestimmt und nach eigenen Vorstellungen in ihrer bisherigen Umgebung zu gestalten. Sie erhalten im Bedarfsfall die individuell erforderliche Unterstützung. Dadurch kann eine eventuelle Heimunterbringung vermieden bzw. hinausgezögert werden.
Durch die Bereitschaft und Mithilfe von engagierten Bürgern aus unserem gesamten Gemeindegebiet ist es uns möglich für Hilfesuchende eine umfangreiche Angebotsliste anzubieten. Unter dem Motto: „Helfen ist Ehrensache – Wenn Sie uns brauchen, wir helfen Ihnen gerne“ stehen über 50 ehrenamtliche Helfer für die Unterstützung bereit.
Alle Vermittlungen, die über das Seniorenbüro stattfinden, werden in einer dafür extra programmierten Helferdatei erfasst. So kann zur Hilfenachfrage schnell der passende Helfer gefunden werden. Jeder Helfer hat ein Konto, auf dem sämtliche Einsätze festgehalten werden. Die Angebote des Seniorenbüros werden von den Bürgern dankbar angenommen und sie fühlen sich sicher in ihrem Alltag.
Kontakt
Lebensräume für Jung und Alt:
Gemeinde Oberhausen
1. Bürgermeister Fridolin Gößl
Straße:
Hauptstraße 4
PLZ / Ort:
86697 Oberhausen an der Donau
Telefon:
0 84 31 - 60994-0
Fax:
0 84 31 - 60994-20
E-Mail Adresse:
info@oberhausen-donau.de
Internet:
www.oberhausen-donau.de
Wohnanlage Servicezentrale
Seniorenbüro und Leitstelle für Nachbarschaftshilfe Sybille Wernhard, Gemeinweisenarbeiterin Straße: Am Balgfeld 4 PLZ / Ort: 86697 Oberhausen an der Donau Telefon: 0 84 31 - 6 40 67 19 E-Mail Wohnanlage: lebensraum.oberhausen@liebenau-lebenimalter.de E-Mail Seniorenbüro: seniorenbuero@wohnanlage-oberhausen.de Bürozeiten: Montag: Donnerstag: und nach Vereinbarung 14.00 Uhr - 17:00 Uhr 09:00 Uhr - 13:00 Uhr Impressum: Herausgeber: Gemeinde Oberhausen Bauträgerschaft: SBO, Sanierungs- und Betriebsgesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH Oberhausen Fotos: Mini Forster-Hüttlinger Auflage: 1000 Copyright: Gemeinde Oberhausen
Seniorenbüro und Leitstelle für Nachbarschaftshilfe Sybille Wernhard, Gemeinweisenarbeiterin Straße: Am Balgfeld 4 PLZ / Ort: 86697 Oberhausen an der Donau Telefon: 0 84 31 - 6 40 67 19 E-Mail Wohnanlage: lebensraum.oberhausen@liebenau-lebenimalter.de E-Mail Seniorenbüro: seniorenbuero@wohnanlage-oberhausen.de Bürozeiten: Montag: Donnerstag: und nach Vereinbarung 14.00 Uhr - 17:00 Uhr 09:00 Uhr - 13:00 Uhr Impressum: Herausgeber: Gemeinde Oberhausen Bauträgerschaft: SBO, Sanierungs- und Betriebsgesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH Oberhausen Fotos: Mini Forster-Hüttlinger Auflage: 1000 Copyright: Gemeinde Oberhausen
Schließtage
Schließtage und Notdienst im Kindergarten Oberhausen 2025/26
Schließtage: 29. Dez. – 6. Januar 26 Weihnachtsferien 4 Tage
27. Februar 26 Erste Hilfe Kurs 1 Tag
15. Mai 26 Brückentag 1 Tag
1. – 5. Juni 26 Pfingstferien 4 Tage
3. – 21. August 26 Sommerferien 15 Tage
31. August 26 Teamtag 1 Tag
? Betriebsausflug 1 Tag
28. – 31. Dezember 26 Weihnachtsferien*
_____________
27 Tage insgesamt
Notdienst: 3. – 7. November 25 Herbstferien 5 Tage
22. – 24. Dezember 25 Weihnachtsferien 2 Tage
16. – 20. Februar 26 Winterferien – Fasching 5 Tage
30. März - 10. April 26 Osterferien 8 Tage
26. - 29. Mai 26 Pfingstferien 4 Tage
24. - 28. August 26 Sommerferien 5 Tage
2. – 6. November 26 Herbstferien*
* Termine für Kiga-Jahr 2026/27
Die Anmeldung zum Notdienst wird in der APP wieder abgefragt.
Notdienst
ist während der Herbst-, Oster-, Faschings-,
in den Pfingstferien vom 26. - 29.05.2026
in den Sommerferien vom 24. - 28.08.2026
vorhanden.
Um eine bessere Personalplanung zu gewährleisten, bitten wir euch die Anmeldung-Feriennotdienst rechtzeitig in der Infoapp anzugeben.
Falls angemeldete Kinder krank werden, oder kurzfristig nicht kommen, müssen diese telefonisch oder per App abgemeldet werden.
Naturraum
Oberhausen liegt überall
Karlshuld liegt mitten im Donaumoos, Ehekirchen auf der Aindlinger Terrassentreppe, Hütting an der Südlichen Frankenalb und Bertoldsheim am Rande des Donaurieds. Oberhausen dagegen liegt überall: alle vier Naturräume des nördlichen Landkreises sind hier zu erkennen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im östlichen Teil ins Donaumoos bis zu den Achhäusern, der weitläufige Forst zwischen Unterhausen und Sinning befindet sich im Naturraum Aindlinger Terrassentreppen. Der Buchenmischwald bei Unter- und Oberhausen wächst auf dem letzten Ausläufer der Südlichen Frankenalb, westlich davon schließt sich das schwäbische Donauried an.
Lebensader Donau
Die Fluren von Ober- und Unterhausen sind geprägt von der Donau: Europas längster Fluss beschreibt zwischen Antoniberg und Stätteberg eine Rechtskurve, schmiegt sich an den steilen Abhängen entlang, schwingt wieder nach links, um am Finkenstein erneut die
Richtung zu ändern. Wechselnde Wasserstände verursachen immer wieder Überschwemmungen in den angrenzenden Auen: in der Stepperger Au, im Unterhausener Ried und seltener auch in der Oberhausener Au.
Weil die Bewaldung größtenteils auf einem Höhenrücken verläuft (Steppberg, Buchberg, Flachsberg) ist typischer Auwald mit sumpfliebenden Pflanzen und Tieren nur im Bereich der Stepperger Au und im Mündungsgebiet der Kleinen Paar vorhanden. Mächtige Weiden säumen die Ufer, Schwarzerle und Pappeln dominieren im Laubwald. Im Frühling ist der Boden von Märzenbecher, Schlüsselblumen und Blausternen bedeckt. Unzählige Vogelarten von der Wasserralle bis zum Rotmilan fühlen sich im feuchten Klima der Au wohl. Der Spaziergang zum Felsenspitz, der Kalkstein-Abbruchkante des geschichtsträchtigen Steppbergs, ist für viele Gemeindebürger ein beliebter Sonntagsspaziergang. Wir sind steinreich Ausläufer der Frankenalb begrenzen nicht nur die Donau. Auch das Latourdenkmal steht auf einem Kalkfelsen, der Steinbruch dahinter zeigt die Mächtigkeit des urzeitlichen Riffs. Darüber ist die Humusschicht dünn, Regenwasser fließt schnell ab, unter natürlichen Bedingungen entsteht Trockenrasen. Südlich des Latourdenkmals ist auf dem Abraum des ehemaligen Steinbruchs so ein typischer Magerstandort erhalten geblieben. Auf der warmen Südseite wachsen im Frühjahr die selten gewordenen Küchenschellen. 60 typische Trockenrasenpflanzen fanden Biotopkartierer vor 13 Jahren, bescheinigten ein reiches Insektenhabitat, indem sich auch Blindschleichen und Zauneidechsen wohlfühlen. Westlich von Unterhausen öffnet sich die Landschaft zum Donauried. An klaren Tagen kann man die 80 km entfernte Dampfwolke des Kernkraftwerks Gundremmingen sehen so flach ist das Land nach Westen hin. Doch zuvor erheben sich der Kreuzberg und der Gemeindeäckerberg. Am Kreuzberg mischen sich Kalksteine mit bunten rundlichen Steinen, an der Südseite findet man feinen rötlichen Sand. Der ausgedehnte Unterhausener Forst trägt wesentlich dazu bei, dass Oberhausen mit 40 % Anteil an der Gesamtfläche die waldreichste Gemeinde des Landkreises ist. Südlich des Forstes entspringt der Sinninger Bach, ein Fließgewässer, das einst fünf Mühlen mit Energie versorgte. Der Bach mündet bei Rohrenfels in den Längenmühlbach. Das Sinninger Bachtal ist seit seiner Umgestaltung wichtiger Hochwasser-Rückhalteraum, außerdem Lebensraum für seltene Kleinfische, Muscheln und Amphibien. Weit ins schwarzerdige Donaumoos hinein bis zu den Achhäusern reicht die Gemarkung Sinning und macht Oberhausen damit zu einer Donaumoos-Randgemeinde. Geologisch und ökologisch betrachtet ist der Naturraum der Gemeinde Oberhausen eine interessante und aufregende Fundgrube, nicht erst seit sie mit dem Gebiet Kreut das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet des Landkreises ihr Eigen nennen darf.
Weil die Bewaldung größtenteils auf einem Höhenrücken verläuft (Steppberg, Buchberg, Flachsberg) ist typischer Auwald mit sumpfliebenden Pflanzen und Tieren nur im Bereich der Stepperger Au und im Mündungsgebiet der Kleinen Paar vorhanden. Mächtige Weiden säumen die Ufer, Schwarzerle und Pappeln dominieren im Laubwald. Im Frühling ist der Boden von Märzenbecher, Schlüsselblumen und Blausternen bedeckt. Unzählige Vogelarten von der Wasserralle bis zum Rotmilan fühlen sich im feuchten Klima der Au wohl. Der Spaziergang zum Felsenspitz, der Kalkstein-Abbruchkante des geschichtsträchtigen Steppbergs, ist für viele Gemeindebürger ein beliebter Sonntagsspaziergang. Wir sind steinreich Ausläufer der Frankenalb begrenzen nicht nur die Donau. Auch das Latourdenkmal steht auf einem Kalkfelsen, der Steinbruch dahinter zeigt die Mächtigkeit des urzeitlichen Riffs. Darüber ist die Humusschicht dünn, Regenwasser fließt schnell ab, unter natürlichen Bedingungen entsteht Trockenrasen. Südlich des Latourdenkmals ist auf dem Abraum des ehemaligen Steinbruchs so ein typischer Magerstandort erhalten geblieben. Auf der warmen Südseite wachsen im Frühjahr die selten gewordenen Küchenschellen. 60 typische Trockenrasenpflanzen fanden Biotopkartierer vor 13 Jahren, bescheinigten ein reiches Insektenhabitat, indem sich auch Blindschleichen und Zauneidechsen wohlfühlen. Westlich von Unterhausen öffnet sich die Landschaft zum Donauried. An klaren Tagen kann man die 80 km entfernte Dampfwolke des Kernkraftwerks Gundremmingen sehen so flach ist das Land nach Westen hin. Doch zuvor erheben sich der Kreuzberg und der Gemeindeäckerberg. Am Kreuzberg mischen sich Kalksteine mit bunten rundlichen Steinen, an der Südseite findet man feinen rötlichen Sand. Der ausgedehnte Unterhausener Forst trägt wesentlich dazu bei, dass Oberhausen mit 40 % Anteil an der Gesamtfläche die waldreichste Gemeinde des Landkreises ist. Südlich des Forstes entspringt der Sinninger Bach, ein Fließgewässer, das einst fünf Mühlen mit Energie versorgte. Der Bach mündet bei Rohrenfels in den Längenmühlbach. Das Sinninger Bachtal ist seit seiner Umgestaltung wichtiger Hochwasser-Rückhalteraum, außerdem Lebensraum für seltene Kleinfische, Muscheln und Amphibien. Weit ins schwarzerdige Donaumoos hinein bis zu den Achhäusern reicht die Gemarkung Sinning und macht Oberhausen damit zu einer Donaumoos-Randgemeinde. Geologisch und ökologisch betrachtet ist der Naturraum der Gemeinde Oberhausen eine interessante und aufregende Fundgrube, nicht erst seit sie mit dem Gebiet Kreut das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet des Landkreises ihr Eigen nennen darf.