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Neuburger Kieselerde
Schon viele beschäftigten sich mit dem einzigartigen Rohstoff. Bereits die Römer gewannen in der Umgebung Neuburgs an unbekannter Stelle Ton und vermutlich auch Kieselerde für die feuerfeste Auskleidung von Brennöfen, eventuell auch für Töpferwaren. Ab dem 17. Jahrhundert wurden eine Reihe von "Tongruben" in der Umgebung von Bergen betrieben, meist im Nebenerwerb mit landwirtschaftlichen Dienstboten. Anfangs war das wohl im Tagebau möglich, spätestens ab 1800 musste dann untertage abgebaut werden. Mitte des 19. Jahrhunderts waren die damals bei Bergen bekannten Vorkommen erschöpft.
Ende des 18. Jahrhunderts wurden Ton-Lagerstätten im Neuburger Burgwald entdeckt. Bald danach förderten dort einige Unternehmer unabhängig voneinander den für Steingut sehr gut geeigneten Ton, wahrscheinlich auch schon mit der Kieselerde. Johann Baptist Koller hatte wohl den größten Betrieb. Er beschäftigte sich auch nachgewiesenermaßen mit der Aufbereitung der Kieselerde für andere Zwecke als Tonwaren.
Ab 1830 trat die Kieselerde endgültig in den Vordergrund und die Tongewinnung verschwand fast ganz. Da die feine, geschlämmte Kieselerde an Malerbetriebe, Farbenfabriken und die Putzmittelindustrie gut zu verkaufen war, richteten einige Grundeigentümer selbst Gruben und Schlämmereien an teilweise heute nicht mehr bekannten Stellen ein. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts dehnten sich die Gewinnungsorte bis nach Kreuth und Oberhausen im Westen aus. Im Osten, in Joshofen, wurde von etwa 1840 bis 1860 Kieselerde abgebaut und wahrscheinlich dort geschlämmt. Auch von einer ab Mitte des 19. Jahrhunderts betriebenen Grube und Schlämmerei in Wellheim wird berichtet.
Im Jahr 1893 kauften die Leipziger Kaufleute Friedrich Adolf Schulz und Gustav Adolf Philipp den ältesten, größten und technisch besten Betrieb von Katharina Schneider, der Enkelin Johann Baptist Kollers. Für ihre Putzmittelfabrik "Fritz Schulz jun. AG" in Leipzig hatten die neuen Eigentümer seit 1891 von Schneider die Neuburger Kieselerde bezogen. Sie gründeten die Firma "Vereinigte Neuburger Kreidewerke Schulz & Philipp", bauten die an der Klause gelegene Fabrik weiter aus und kauften in den folgenden Jahren die meisten kleinen Betriebe südlich der Donau auf. Max Josef Schneider, der Sohn von Katharina Schneider, und wiederum dessen Sohn Dr. Max Schneider, blieben dem Unternehmen übrigens als Fabrikdirektoren treu. Das Unternehmen ging 1900 in wesentlichen Teilen in der "Fritz Schulz jun. AG" auf. Letztere übernahm Anfang der 20er Jahre die "Aktiengesellschaft für Neuburger Kieselweiss". Nach dem 2. Weltkrieg firmierte die "Fritz Schulz jun. AG" unter "Globus-Werke Fritz Schulz jun.". Im Jahr 1971 verkauften die Gesellschafter den Bereich Kieselerde an die Franz Hoffmann & Söhne KG.
Eine kleine Grube bei der Ortschaft Kreuth ging durch mehrere Hände. Der Engländer Charles Mason hatte sie 1899 samt einer Schlämmerei von der Firma Trinkler & Co., Leipzig, gekauft. Mason besaß eine Putzmittelfabrik in Hull/England, in die pro Jahr nur etwa drei bis sechs Waggons verschickt wurden. Förderung und Schlämmerei in Kreuth lagen, offenbar wegen geschäftlicher Schwierigkeiten Masons, ab 1912 vollständig still. Nach dem 1. Weltkrieg wollte die Firma Reckitt & Sons, welche die Firma Mason und damit auch die Grube Kreuth übernommen hatte, den Betrieb wieder aufnehmen. Das relativ kleine Vorkommen baute schließlich Franz Hoffmann & Söhne für Reckitt & Sons im Lohn ab und bereitete es für diese damals größte Putzmittelfabrik der Welt im Neuburger Werk auf. Nach Erschöpfung des Tagebaus Kreuth kaufte Reckitt & Sons kein eigenes Vorkommen mehr.
Die im Jahr 1910 vom Grafen Moy, kleineren Grundbesitzern und norddeutschen Industriellen gegründete "Aktiengesellschaft für Neuburger Kieselweiss" sicherte sich Abbaurechte nördlich der Donau und betrieb hauptsächlich die Gruben Molster und Weingarten zwischen Bittenbrunn und Riedensheim. Im Vertrieb arbeitete man exklusiv mit den Vereinigten Farbwerken AG Wunsiedel zusammen. Die Kieselweiss AG wurde vor 1922 von der "Fritz Schulz jun. AG" übernommen und als Gesellschaft wie auch als Betrieb neben der Muttergesellschaft weiter betrieben.
Das Bayerische Kreidewerk Straß baute ab 1912 nacheinander in Oberhausen und Ried ab. Es gehörte mehreren Privatleuten sowie Unternehmern und ging 1913/1914 in den Besitz der Firma Siegel & Co. in Köln über, welche das bekannte Metallputzmittel Sidol herstellte. Die Firma übernahm in den 30er Jahren in Wellheim Werk und Grube der Vereinigten Ultramarinwerke in Leverkusen, firmierte dann unter "Bayerische Kreidewerke" und wurde selbst 1954 an Franz Hoffmann & Söhne verkauft.
Die Ultramarinfarbenfabrik Schweinfurt errichtete 1921 in Wellheim einen Betrieb, dessen Inhaber schon 1923 die Vereinigten Ultramarinwerke in Leverkusen wurden. Vor 1933 ging der Betrieb an die Firma Siegel & Co., denen bereits das Bayerische Kreidewerk Straß gehörte.
An den Baumeister Franz Hoffmann trat Ende des 19. Jahrhunderts Charles Mason, der Eigentümer der kleinen Grube in Kreuth, mit dem Auftrag heran, für ihn eine Kieselerdefabrik als Ersatz für seine unzureichende Schlämmerei zu planen und zu errichten. Dadurch kam Franz Hoffmann mit der Problematik der Kieselerde in Berührung und musste sich bei der Planung intensiv mit dieser Technik auseinandersetzen. Als es nach längerer, intensiver Planungsarbeit nicht zur Realisierung des Projektes kam, saß Franz Hoffmann ohne Deckung seiner Kosten auf den Plänen. So fasste er den Entschluss, selber auf dem heutigen Grundstück in der Münchener Straße in Neuburg, anschließend an das ihm gehörende Sägewerk, eine "Dampfschlämmerei für die echte Neuburger kieselsaure Kreide" zu errichten. Das geschah im Jahre 1903, nachdem er vorher die Rohstoffversorgung mit Kieselerde durch erfolgreiche Schürfungen bei Oberhausen gesichert hatte. 1919 wurde die offene Handelsgesellschaft "Franz Hoffmann & Söhne, chemisch technische Fabrik & Bauunternehmen" eingetragen. Diese übernahm 1954 die Bayerischen Kreidewerke in Straß und Wellheim, sowie 1971 den Kieselerdezweig der Globus-Werke Fritz Schulz jun. Heute baut die Hoffmann Mineral GmbH täglich 600 Tonnen Roherde ab, aus denen 220 Tonnen feine Kieselerde gewonnen werden.
Neuburg an der Donau, im Mai 2010
Manfred Hoffmann jr.
Einführung Wanderwege
Geschichtlicher Überblick der Gemeinde Oberhausen mit ihren vier Ortsteilen
Wenige Kilometer westlich und südwestlich von Neuburg liegt das Gebiet der Gemeinde Oberhausen. Die Donau bildet eine natürliche Abgrenzung nach Norden. In der Sinninger Flur erstreckt sich die Gemeinde weit ins Donaumoos hinein. Geologisch betrachtet befinden sich die Dörfer Ober- und Unterhausen und der neue Ortsteil Kreut auf einem Ausläufer der Frankenalb südlich der Donau, Sinning auf der eiszeitlichen Lechschotterterrasse. Die Bahnlinie Regensburg - Ulm verläuft zwischen den beiden Landschaftsräumen.
Glasfaser in Oberhausen
Wir haben es geschafft
Am 3. Juni 2011 sind die ersten Haushalte am Netz. Mit der Inbetriebnahme des Rechenzentrums ist das Bürgerprojekt „Errichtung eines Multimedia-Breitbandnetzes-Glasfaser bis ins Haus (FttH)“ nach mehr als zweieinhalb Jahren Vorbereitungs- und Bauzeit abgeschlossen.
Am 13.3.2008 wurde den 124 Vertragsnehmern aus dem Gemeindeteil Sinning von Kabel Deutschland (über 300 Verträge waren in der Gemeinde Oberhausen insgesamt gesammelt worden) mitgeteilt, dass ein Ausbau bzw. der versprochene schnelle Internetzugang nicht realisiert werden kann. 100 Bürger in der Bürgerversammlung am 17.3.2008 im Gasthaus Buckl verdeutlichten, wie wichtig in der heutigen Zeit eine schnelle, leistungsfähige Breitbandversorgung ist.
Auf Grund der schlechten Erfahrungen mit Kabel Deutschland und dem Angebot der Telekom über einen 6 Mbit/s Ausbau (Kosten für die Gemeinde 523.000 Euro als Baukostenzuschuss für die Telekom) sollte eine andere Möglichkeit für eine Breitbandversorgung gefunden werden. Nachhaltigkeit, in technischer wie in wirtschaftlicher Hinsicht, sollte die oberste Prämisse sein. Aus diesem Grund wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis war eindeutig: Glasfaserausbau bis ins Haus ist technisch nachhaltig.
Am 16.6.2009 wurde eine europaweite Ausschreibung technik- und anbieterneutral durchgeführt. In den Angeboten sollten auch Möglichkeiten der gemeindlichen Beteiligung erörtert werden. Für die Mitglieder des Gemeinderates der Gemeinde Oberhausen stand von Beginn an fest, dass es eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde Oberhausen nur geben kann, wenn Mitspracherechte verankert, Eigentumsrechte an den Investitionsanlagen gegeben und der Rückfluss der Finanzmittel gewährleistet ist. Diese Vorgaben können durch das Geschäftsmodell von sacoin GmbH sowohl technisch wie auch wirtschaftlich voll erfüllt werden.
Nach der Gründung der „Oberhausen- Unser Ortsnetz GmbH“ am 22.9.2009 wurden die Multiplikatoren geschult, um vom 13.11.2009 bis zum 16.12.2009 die notwendigen Verträge (75 % der Haushalte) zu sammeln. Durch ihren unermüdlichen Einsatz lagen am 15.12.2009 fast 800 unterschriebene Verträge bei der Gemeindeverwaltung vor und die Akzeptanzquote war mehr als erfüllt. Am 16.12.2009 fasste der Gemeinderat einstimmig den Beschluss, ein eigenes Glasfasernetz bis ins Haus (FttH) zu realisieren. Die Investitionssumme von fast 4 Millionen Euro netto (mit dem zusätzlichen Anschluss von Bergen, Stadtteil der Stadt Neuburg a.d. Donau) kann nur auf Grund der hohen Akzeptanzquote wirtschaftlich refinanziert werden.
Das Pappenheimer Urbar
Das Pappenheimer Urbar von 1214
Roland Holzmayr
Die Reichsmarschälle von Pappenheim waren im Mittelalter wichtige Gefolgsleute der Kaiser. Heinrich von Kalden, ein Mitglied der Familie Pappenheim, erhielt 1197 von Kaiser Heinrich VI. Güter und Rechte über
- die Burg und das Amt Neuburg,
- die Herrschaft Rechberg, und
- die Herrschaft Pappenheim.
Details darüber wurden später in einem Gesamtverzeichnis (Urbar) festgehalten.
Wappen
Das Wappen der Gemeinde Oberhausen
Seit 1983 hat die nach der Gebietsreform vereinigte Gemeinde ein dreiteiliges Wappen. Das amtlich genehmigte Wappen wird offiziell wie folgt beschrieben: "geteilt; oben gespalten von Gold und Schwarz, vorne auf roten Eicheln, hinten eine goldene Krone, aus der ein silberner Storchenhals mit rotem Schnabel wächst; unten fünfmal von Gold und Blau geteilt". Zwei Symbole haben mit der Ortsgeschichte der drei Dörfer zu tun. Die Goldenden und blauen Streifen entstammen dem Wappen der Grafen von Graisbach, die im Mittelalter auch Ortsherren von Ober- und Unterhausen waren. Auch in den Wappen der Gemeinde Marxheim und deren Ortsteil Graisbach finden sich die gelb-blauen Streifen der Graisbacher Grafen.
Melde - und Aufenthaltsbescheinigung
Unser Rathaus-Service-Portal ermöglicht es Ihnen, Bescheinigungen auch außerhalb der Öffnungszeiten bei der Gemeinde Oberhausen zu beantragen.
Folgende Bescheinigungen können online beantragt werden:
Eine Meldebescheinigung enthält Angaben zum Familiennamen, Vornamen, evtl. Doktorgrad, Geburtsdatum und -ort, evtl. Geburtsname und zu den aktuellen Anschriften ggf. mit Einzugsdatum (z.B. für die Zulassungsstelle, um ein Fahrzeug anzumelden).
Eine Aufenthaltsbescheinigung enthält Angaben zum Familiennamen, Vornamen, evtl. Doktorgrad, Geburtsdatum und -ort, evtl. Geburtsname, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Religion und zu den aktuellen Anschriften ggf. mit Einzugsdatum (z.B. für die Anmeldung der Eheschließung).
Was wird benötigt?
Es muss der Familienname, der Vorname, das Geburtsdatum und die Anschrift eingegeben werden.
Was kostet die Bescheinigung?
Die Gebühr für eine Bescheinigung beträgt 5,00 Euro und wird mittels Lastschrift von Ihrem Konto eingezogen.
hier eine Meldebescheinigung beantragen
hier eine Aufenthaltsbescheinigung beantragen
Landtags- und Bezirkswahl 2023
Landtags- und Bezirkswahlen
Am 8. Oktober 2023 finden die Landtags- und Bezirkswahlen statt.
Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags werden für die Dauer von fünf Jahren nach einem verbesserten Verhältniswahlrecht in Wahlkreisen und Stimmkreisen gewählt. In der Gemeinde Oberhausen gibt es wieder 3 Urnenwahlbezirke: 0001 Oberhausen, 0002 Sinning und 0003 Unterhausen.
Die Wahlen der Mitglieder der Bezirkstage in den sieben bayerischen Bezirken finden grundsätzlich zusammen mit der Landtagswahl statt; das Wahlsystem entspricht im Wesentlichen demjenigen der Landtagswahlen.
Weitere Informationen über die Wahl erhalten Sie auf der Internetseite des Innenministeriums: Landtags- und Bezirkswahlen - Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (bayern.de)
Bei Rückfragen steht Ihnen die Wahlleitung Frau Karmann gerne zur Verfügung.
Der Sinninger Ortsadel
Epitaphe an der Friedhofswand bei der St.-Nikolaus-Pfarrkirche
Ludwig Ried
In der Zeit der Völkerwanderung trugen neu entstehende Ansiedlungen oftmals den Namen des Anführers einer Siedlergruppe. Das besonders bei den Ortsnamen mit der Endsilbe – ing und –ingen: Sinning = bei den Leuten des Sigino oder Syno.
Die ältesten Mitglieder der Sinninger Führungsfamilien benennen sich nach ihrem Heimatort selbst: Sinningen, Suni(n)gen, Syningen. Als älteste Vertreter dieses Geschlechts, die zeitmäßig exakt zu erfassen sind, werden in einer Urkunde des Klosters St. Ulrich und Afra in Augsburg vom Jahre 1140 Wildericus und Kuonradus de Sunnigen genannt. 30 Jahre später ist in einer Urkunde des Klosters Indersdorf 1170 ein Helenbert von Sinningen bezeugt. 1238 tritt schließlich Friedrich von Sinningen als Zeuge auf, als Bertold III. von Graisbach eine Stiftung zu Ehren der Gottesmutter in Kaisheim macht. Noch im Jahre 1559 wirkt Jakob Sinninger als Probst in Neuburg.
Gleichzeitig mit dem Geschlecht, das sich nach dem Ortsnamen Sinning benannte, finden sich im Dorfe in der Folge weitere Adelsgeschlechter, die hier Herrschaftsrechte ausüben:
1275 einEnglmar von Massenhausen zu Sünningen uf dem Berge,
1363 Berchtold Müllich von Sinning,
1390 Ulrich Leonberg.
1500 Jörg Reindl wird als Inhaber des Forstlehens zu Sinning genannt.
Das Dorf Sinning hat im 15.Jahrhundert zwei Adelssitze. Nach 1400 weisen bereits Epitaphe als steinerne Zeugen an der Friedhofsmauer auf ein neues Geschlecht der Sinninger Ortsadeligen hin. Es sind die Schönpüchl(er), die bis 1539 einen der beiden Adelssitze innehaben. Der älteste Epitaph berichtet von dem Tod der Margret Schönpüchler,die am 9.August 1422 hier auf dem Friedhof begraben worden ist:
1363 Berchtold Müllich von Sinning,
1390 Ulrich Leonberg.
1500 Jörg Reindl wird als Inhaber des Forstlehens zu Sinning genannt.
Das Dorf Sinning hat im 15.Jahrhundert zwei Adelssitze. Nach 1400 weisen bereits Epitaphe als steinerne Zeugen an der Friedhofsmauer auf ein neues Geschlecht der Sinninger Ortsadeligen hin. Es sind die Schönpüchl(er), die bis 1539 einen der beiden Adelssitze innehaben. Der älteste Epitaph berichtet von dem Tod der Margret Schönpüchler,die am 9.August 1422 hier auf dem Friedhof begraben worden ist:
Ortsumgehung B 16
Betrachtungen über die Entstehung der Umgehungsstraße B 16 neu bei Ober- und Unterhausen
Erwin Moosheimer
Anfang der 80er Jahre – das genaue Jahr kann ich nicht mehr benennen – fuhr ein Bus mit Mitgliedern des Kreistages von der Sinninger Straße Richtung Sehensand und machte auf der Forststraße am Schimmelbogen halt. Geleitet wurde die Exkursion von Herrn Kreisrat Eduard Neunzert, der als Forstamtmann und Revierleiter von Sehensand für dieses Vorhaben geradezu prädestiniert war. Mit von der Partie waren der Leiter des Straßenbauamtes Ingolstadt, Herr Baudirektor Brügel, sowie meine Person als Vertreter der Gemeinde Oberhausen.
Die anstehende Entscheidung des Kreistages für die ursprünglich geplante Trasse der Umgehungsstraße oder einer völligen Neuplanung war Anlass dieser Fahrt. Die Herren wollten sich vor Ort ein Bild machen. Der Abschnitt am Schimmelbogen, wo die Umgehungsstraße nach bisheriger Planung durchführen sollte, war von Herrn Neunzert mit Bedacht gewählt. Selbst einem Laien wurde sofort klar, dass hier enorme Einschnitte und Auffüllungen notwendig würden. Den Ausführungen von Herrn Neunzert, dass in diesem Bereich für den Bau der Straße Kronenbreiten von 40 – 50 m entstehen würden, wurde von Herrn Brügel nicht widersprochen. Hinzu käme, dass der gesamte „Unterhauser Forst“, das größte zusammenhängende Waldgebiet des Neuburger Bereiches südlich der Donau, in seiner ovalen Form der Länge nach durchschnitten würde. Die mit einer derartigen Maßnahme zusammenhängenden negativen Folgen für den gesamten Bereich waren für Herrn Neunzert Anlass, vehement dagegen Stellung zu nehmen. Seine Kreistagskollegen waren dann auch umgehend davon überzeugt, dieser Trassenführung nicht zuzustimmen. Auf die provokante Frage von Herrn Neunzert, wie man eine solche Trassenführung überhaupt planen konnte, erwiderte Herr Brügel, die Planung sei ja auch schon 20 Jahre alt. Damit bestätigte er Aussagen meines Vaters, dass schon während des Flurbereinigungsverfahrens von 1962 – 1965 über eine Umgehungsstraße für Oberhausen diskutiert wurde.
Die Neuplanung der B 16 als Autostraße hatte neben der Verbesserung der Infrastruktur durchaus auch strategische Bedeutung. Die Bedrohung aus dem Osten war stets präsent; mit der Kuba-Krise 1962 strebte der „Kalte Krieg“ seinem Höhepunkt zu. Eine West-Ost-Achse wie die B 16 – ausgebaut als Autostraße – wäre für schnelle Truppenbewegungen ideal. Um dies Ziel zu erreichen, war eine auf weite Strecken völlig neue Trasse erforderlich. Im schwäbischen Bereich sowie von Manching bis Regensburg war der Ausbau bereits weit vorangekommen. Mitte der 70er Jahre wurde die Planung von Rain am Lech bis Weichering konkret vorangetrieben. Während sich für die Strecke von Rain bis Straß eine ideale Trassenführung finden ließ, war der Abschnitt von Straß bis Weichering ungleich schwieriger zu verwirklichen. Die IVG grenzt südlich an die Bahntrasse, kurz danach liegt nördlich der Bahn der Standortübungsplatz Kreut. Wenige Kilometer weiter musste eine Umgehung des Nato- Fluplatzes Zell gefunden werden. Es war also logisch, die neue Trasse südlich der IVG und des Flugplatzes nach Weichering zu führen. Doch plötzlich regte sich Widerstand. Naturschützer und Vertreter der Forstbehörden meldeten Bedenken an. Es waren wohl die ersten Anzeichen des beginnenden Waldsterbens, welche die Verantwortlichen in große Sorge versetzte. Von einer Einigkeit für die geplante Trassenführung war man auf einmal weit entfernt.
Anmeldung
Liebe Eltern,
gerne können Sie uns und unsere Einrichtung persönlich kennenlernen und Ihr Kind für das Kindergartenjahr 2026/27 anmelden. Dazu möchten wir Sie am Donnerstag, den 19.02.2026 in die von Ihnen favorisierte Einrichtung (Haus für Kinder Sinning oder Kindergarten Oberhausen) von 9:00 – 13:00 Uhr einladen.
Bitte drucken Sie sich bis dahin die drei folgenden Formulare aus:
· Aufnahmeantrag für die Kindertagesstätte
· Informationen über das Kind
· Buchungstabelle
Diese finden Sie auf der Internetseite www.oberhausen-donau.de/einrichtungen.
Bitte lesen Sie die Satzung über die Benutzung der Tageseinrichtung, die Gebührensatzung, den Anhang zur Gebührensatzung und die Konzeption gut durch. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an die Kindergartenleitungen.
Unsere Konzeption und die Satzung finden Sie auf unserer Homepage.
Im Normalfall erhalten Sie bis Ende Mai 2026 von uns eine schriftliche Zu- oder Absage für den angemeldeten Krippen- bzw. Kindergartenplatz.
Weitere Informationen erhalten Sie an unserem Informationselternabend. Der Termin hierzu wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Ihre Teams vom „Haus für Kinder“ Sinning und Kindergarten Oberhausen