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Breitband
Herzlich Willkommen auf der Informationsseite zum Thema Breitbandausbau für die Gemeinde Oberhausen an der Donau.
Im Gemeindegebiet Oberhausen mit dem Stadtteil Bergen ist bereits flächendeckend ein Glasfasernetz vorhanden. Die derzeit nicht erschlossenen Gebäude können im Rahmen einer Einzelbeauftragung über einen zugeordneten Hausanschluss an das Netz angebunden werden.
Um den Anschluss der nicht versorgten Gebäude zu gewährleisten, richtet die Gemeinde Oberhausen einen Service Desk ein, um den Kunden einen einfachen Zugang zu einem Anschluss zu gewährleisten.
Details und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Gemeinde Oberhausen www.oberhausen-donau.de/gemeinde/ver-und-entsorgung/glasfaser-in-oberhausen
Rechts die Karte zur Übersicht des Ausbaugebiets Oberhausen und Neuburg-Bergen.
Einführung Wanderwege
Geschichtlicher Überblick der Gemeinde Oberhausen mit ihren vier Ortsteilen
Wenige Kilometer westlich und südwestlich von Neuburg liegt das Gebiet der Gemeinde Oberhausen. Die Donau bildet eine natürliche Abgrenzung nach Norden. In der Sinninger Flur erstreckt sich die Gemeinde weit ins Donaumoos hinein. Geologisch betrachtet befinden sich die Dörfer Ober- und Unterhausen und der neue Ortsteil Kreut auf einem Ausläufer der Frankenalb südlich der Donau, Sinning auf der eiszeitlichen Lechschotterterrasse. Die Bahnlinie Regensburg - Ulm verläuft zwischen den beiden Landschaftsräumen.
Mitteilungsblatt
Lesen und erfahren mehr über Oberhausen. In unseren Gemeindeblättern, die regelmäßig veröffentlicht werden, kommen Neuigkeiten und wichtige Bekanntmachungen zu aktuellen und alltäglichen Themen zur Sprache.
Gemeindeblätter 2026
Wappen
Das Wappen der Gemeinde Oberhausen
Seit 1983 hat die nach der Gebietsreform vereinigte Gemeinde ein dreiteiliges Wappen. Das amtlich genehmigte Wappen wird offiziell wie folgt beschrieben: "geteilt; oben gespalten von Gold und Schwarz, vorne auf roten Eicheln, hinten eine goldene Krone, aus der ein silberner Storchenhals mit rotem Schnabel wächst; unten fünfmal von Gold und Blau geteilt". Zwei Symbole haben mit der Ortsgeschichte der drei Dörfer zu tun. Die Goldenden und blauen Streifen entstammen dem Wappen der Grafen von Graisbach, die im Mittelalter auch Ortsherren von Ober- und Unterhausen waren. Auch in den Wappen der Gemeinde Marxheim und deren Ortsteil Graisbach finden sich die gelb-blauen Streifen der Graisbacher Grafen.
Der Sinninger Ortsadel
Epitaphe an der Friedhofswand bei der St.-Nikolaus-Pfarrkirche
Ludwig Ried
In der Zeit der Völkerwanderung trugen neu entstehende Ansiedlungen oftmals den Namen des Anführers einer Siedlergruppe. Das besonders bei den Ortsnamen mit der Endsilbe – ing und –ingen: Sinning = bei den Leuten des Sigino oder Syno.
Die ältesten Mitglieder der Sinninger Führungsfamilien benennen sich nach ihrem Heimatort selbst: Sinningen, Suni(n)gen, Syningen. Als älteste Vertreter dieses Geschlechts, die zeitmäßig exakt zu erfassen sind, werden in einer Urkunde des Klosters St. Ulrich und Afra in Augsburg vom Jahre 1140 Wildericus und Kuonradus de Sunnigen genannt. 30 Jahre später ist in einer Urkunde des Klosters Indersdorf 1170 ein Helenbert von Sinningen bezeugt. 1238 tritt schließlich Friedrich von Sinningen als Zeuge auf, als Bertold III. von Graisbach eine Stiftung zu Ehren der Gottesmutter in Kaisheim macht. Noch im Jahre 1559 wirkt Jakob Sinninger als Probst in Neuburg.
Gleichzeitig mit dem Geschlecht, das sich nach dem Ortsnamen Sinning benannte, finden sich im Dorfe in der Folge weitere Adelsgeschlechter, die hier Herrschaftsrechte ausüben:
1275 einEnglmar von Massenhausen zu Sünningen uf dem Berge,
1363 Berchtold Müllich von Sinning,
1390 Ulrich Leonberg.
1500 Jörg Reindl wird als Inhaber des Forstlehens zu Sinning genannt.
Das Dorf Sinning hat im 15.Jahrhundert zwei Adelssitze. Nach 1400 weisen bereits Epitaphe als steinerne Zeugen an der Friedhofsmauer auf ein neues Geschlecht der Sinninger Ortsadeligen hin. Es sind die Schönpüchl(er), die bis 1539 einen der beiden Adelssitze innehaben. Der älteste Epitaph berichtet von dem Tod der Margret Schönpüchler,die am 9.August 1422 hier auf dem Friedhof begraben worden ist:
1363 Berchtold Müllich von Sinning,
1390 Ulrich Leonberg.
1500 Jörg Reindl wird als Inhaber des Forstlehens zu Sinning genannt.
Das Dorf Sinning hat im 15.Jahrhundert zwei Adelssitze. Nach 1400 weisen bereits Epitaphe als steinerne Zeugen an der Friedhofsmauer auf ein neues Geschlecht der Sinninger Ortsadeligen hin. Es sind die Schönpüchl(er), die bis 1539 einen der beiden Adelssitze innehaben. Der älteste Epitaph berichtet von dem Tod der Margret Schönpüchler,die am 9.August 1422 hier auf dem Friedhof begraben worden ist:
Ortsumgehung B 16
Betrachtungen über die Entstehung der Umgehungsstraße B 16 neu bei Ober- und Unterhausen
Erwin Moosheimer
Anfang der 80er Jahre – das genaue Jahr kann ich nicht mehr benennen – fuhr ein Bus mit Mitgliedern des Kreistages von der Sinninger Straße Richtung Sehensand und machte auf der Forststraße am Schimmelbogen halt. Geleitet wurde die Exkursion von Herrn Kreisrat Eduard Neunzert, der als Forstamtmann und Revierleiter von Sehensand für dieses Vorhaben geradezu prädestiniert war. Mit von der Partie waren der Leiter des Straßenbauamtes Ingolstadt, Herr Baudirektor Brügel, sowie meine Person als Vertreter der Gemeinde Oberhausen.
Die anstehende Entscheidung des Kreistages für die ursprünglich geplante Trasse der Umgehungsstraße oder einer völligen Neuplanung war Anlass dieser Fahrt. Die Herren wollten sich vor Ort ein Bild machen. Der Abschnitt am Schimmelbogen, wo die Umgehungsstraße nach bisheriger Planung durchführen sollte, war von Herrn Neunzert mit Bedacht gewählt. Selbst einem Laien wurde sofort klar, dass hier enorme Einschnitte und Auffüllungen notwendig würden. Den Ausführungen von Herrn Neunzert, dass in diesem Bereich für den Bau der Straße Kronenbreiten von 40 – 50 m entstehen würden, wurde von Herrn Brügel nicht widersprochen. Hinzu käme, dass der gesamte „Unterhauser Forst“, das größte zusammenhängende Waldgebiet des Neuburger Bereiches südlich der Donau, in seiner ovalen Form der Länge nach durchschnitten würde. Die mit einer derartigen Maßnahme zusammenhängenden negativen Folgen für den gesamten Bereich waren für Herrn Neunzert Anlass, vehement dagegen Stellung zu nehmen. Seine Kreistagskollegen waren dann auch umgehend davon überzeugt, dieser Trassenführung nicht zuzustimmen. Auf die provokante Frage von Herrn Neunzert, wie man eine solche Trassenführung überhaupt planen konnte, erwiderte Herr Brügel, die Planung sei ja auch schon 20 Jahre alt. Damit bestätigte er Aussagen meines Vaters, dass schon während des Flurbereinigungsverfahrens von 1962 – 1965 über eine Umgehungsstraße für Oberhausen diskutiert wurde.
Die Neuplanung der B 16 als Autostraße hatte neben der Verbesserung der Infrastruktur durchaus auch strategische Bedeutung. Die Bedrohung aus dem Osten war stets präsent; mit der Kuba-Krise 1962 strebte der „Kalte Krieg“ seinem Höhepunkt zu. Eine West-Ost-Achse wie die B 16 – ausgebaut als Autostraße – wäre für schnelle Truppenbewegungen ideal. Um dies Ziel zu erreichen, war eine auf weite Strecken völlig neue Trasse erforderlich. Im schwäbischen Bereich sowie von Manching bis Regensburg war der Ausbau bereits weit vorangekommen. Mitte der 70er Jahre wurde die Planung von Rain am Lech bis Weichering konkret vorangetrieben. Während sich für die Strecke von Rain bis Straß eine ideale Trassenführung finden ließ, war der Abschnitt von Straß bis Weichering ungleich schwieriger zu verwirklichen. Die IVG grenzt südlich an die Bahntrasse, kurz danach liegt nördlich der Bahn der Standortübungsplatz Kreut. Wenige Kilometer weiter musste eine Umgehung des Nato- Fluplatzes Zell gefunden werden. Es war also logisch, die neue Trasse südlich der IVG und des Flugplatzes nach Weichering zu führen. Doch plötzlich regte sich Widerstand. Naturschützer und Vertreter der Forstbehörden meldeten Bedenken an. Es waren wohl die ersten Anzeichen des beginnenden Waldsterbens, welche die Verantwortlichen in große Sorge versetzte. Von einer Einigkeit für die geplante Trassenführung war man auf einmal weit entfernt.
Pfarrkirchen
Die Pfarrkirche in Oberhausen:
Sie ist dem heiligen Clemens geweiht. In der heutigen Form wurde sie 1910 erbaut. Der Kern des Turmes stammt aus der Zeit um 1300. Die Deckenbilder mit Darstellungen aus dem Leben des hl. Clemens aus der Mitte des 18. Jahrhunderts wurden in die neue Kirche übertragen. Der Hochaltar zeigt das Bild des hl. Clemens, die Schnitzfiguren der Seitenaltäre stellen die hl. Sebastian und Andreas dar.
(Text: Roland Holzmayr)
Zukunftmöglichkeiten
Vom lokalen Rechenzentrum, dem sogenannten POP (Point Of Presence), ausgehend werden im gesamten Ausbaugebiet Leerrohre verlegt. Es werden je Haushalt zwei Glasfasern verlegt. In den Glasfaserhaupttrassen wird ein 100-prozentiger zuzüglich Erweiterungsmöglichkeiten vorgesehen.
"Haus für Kinder" Sinning
Herzlich Willkommen im "Haus für Kinder" Sinning
Wir freuen uns, dass sie sich für unsere Einrichtung interessieren und haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzten.
Entstehungsgeschichte:
Das Haus für Kinder war ursprünglich die Dorfschule von Sinning. Im Jahre 1979 wurde das Schulgebäude von der Gemeinde mit Unterstützung einer Elterninitiative umgebaut. Aus den damalig zwei Kindergartengruppen für Kinder von 3 - 6 Jahren haben sich mittlerweile zwei Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen entwickelt. Nach einer großen Um - und Anbaumaßnahme können sich alle, ob Groß oder Klein seit Oktober 2018 an einer modernisierten und schönen Einrichtung erfreuen.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 07:00 - 16:30 Uhr
Pädagogisches Konzept:
Unsere pädagogische Arbeitsweise orientiert sich an dem bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zu Einschulung, sowie am BayKiBiG. Wir arbeiten nach dem Situationsorientierten Ansatz, welcher es uns ermöglicht uns jederzeit und individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder einzugehen.
Glasfaser in Oberhausen
Wir haben es geschafft
Am 3. Juni 2011 sind die ersten Haushalte am Netz. Mit der Inbetriebnahme des Rechenzentrums ist das Bürgerprojekt „Errichtung eines Multimedia-Breitbandnetzes-Glasfaser bis ins Haus (FttH)“ nach mehr als zweieinhalb Jahren Vorbereitungs- und Bauzeit abgeschlossen.
Am 13.3.2008 wurde den 124 Vertragsnehmern aus dem Gemeindeteil Sinning von Kabel Deutschland (über 300 Verträge waren in der Gemeinde Oberhausen insgesamt gesammelt worden) mitgeteilt, dass ein Ausbau bzw. der versprochene schnelle Internetzugang nicht realisiert werden kann. 100 Bürger in der Bürgerversammlung am 17.3.2008 im Gasthaus Buckl verdeutlichten, wie wichtig in der heutigen Zeit eine schnelle, leistungsfähige Breitbandversorgung ist.
Auf Grund der schlechten Erfahrungen mit Kabel Deutschland und dem Angebot der Telekom über einen 6 Mbit/s Ausbau (Kosten für die Gemeinde 523.000 Euro als Baukostenzuschuss für die Telekom) sollte eine andere Möglichkeit für eine Breitbandversorgung gefunden werden. Nachhaltigkeit, in technischer wie in wirtschaftlicher Hinsicht, sollte die oberste Prämisse sein. Aus diesem Grund wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis war eindeutig: Glasfaserausbau bis ins Haus ist technisch nachhaltig.
Am 16.6.2009 wurde eine europaweite Ausschreibung technik- und anbieterneutral durchgeführt. In den Angeboten sollten auch Möglichkeiten der gemeindlichen Beteiligung erörtert werden. Für die Mitglieder des Gemeinderates der Gemeinde Oberhausen stand von Beginn an fest, dass es eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde Oberhausen nur geben kann, wenn Mitspracherechte verankert, Eigentumsrechte an den Investitionsanlagen gegeben und der Rückfluss der Finanzmittel gewährleistet ist. Diese Vorgaben können durch das Geschäftsmodell von sacoin GmbH sowohl technisch wie auch wirtschaftlich voll erfüllt werden.
Nach der Gründung der „Oberhausen- Unser Ortsnetz GmbH“ am 22.9.2009 wurden die Multiplikatoren geschult, um vom 13.11.2009 bis zum 16.12.2009 die notwendigen Verträge (75 % der Haushalte) zu sammeln. Durch ihren unermüdlichen Einsatz lagen am 15.12.2009 fast 800 unterschriebene Verträge bei der Gemeindeverwaltung vor und die Akzeptanzquote war mehr als erfüllt. Am 16.12.2009 fasste der Gemeinderat einstimmig den Beschluss, ein eigenes Glasfasernetz bis ins Haus (FttH) zu realisieren. Die Investitionssumme von fast 4 Millionen Euro netto (mit dem zusätzlichen Anschluss von Bergen, Stadtteil der Stadt Neuburg a.d. Donau) kann nur auf Grund der hohen Akzeptanzquote wirtschaftlich refinanziert werden.