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Technische Daten
Ausschreibung
Am 16.6.2009 beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Oberhausen die Errichtung eines Multimedia-Breitbandnetzes europaweit auszuschreiben. Mit der Durchführung wurde das Büro mdcon UG von Herrn Martin Dreisewerd beauftragt. Der Geschäftsführer der Firma mdcon UG, Martin Dreisewerd, hat über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnologie sowie im Projektmanagement. Das Unternehmen verbindet die Bereiche Daten- und Telekommunikation, Beratung der öffentlichen Hand und Projektmanagement miteinander.
Mit der Ausschreibungsunterlage sollte eine Lösung herbeigeführt werden, die ein zukunftsfähiges Netzwerk zur Versorgung aller Bürger der Gemeinde Oberhausen mit breitbandigem Internet bietet. Die Bieter wurden aufgefordert, folgende Rahmenbedingungen zu erbringen:
Alle Einwohner mit mindestens 50 Mbit/s Bandbreite pro Anschluss anbinden
Die Zukunftssicherheit darstellen
Diskriminierungsfreie und technikneutrale Bereitstellung des Netzes für Dritte
Ein Finanzierungskonzept ausarbeiten
Beteiligungsmöglichkeit der Gemeinde Oberhausen
Als Ergebnis der Ausschreibung wurde als Vergabevorschlag die Firma sacoin GmbH ermittelt.
Durchführungsbeschluß
Der gesamte Gemeinderat der Gemeinde Oberhausen entschied am 17.12.2009 einstimmig den Breitbandausbau in der Gemeinde Oberhausen durchzuführen.
Auftragsunterzeichnung
Am 9.2.2010 fand in der Gemeinde Oberhausen die Auftragsunterzeichnung zwischen dem Geschäftsführer der Unser Ortsnetz GmbH, Herrn Klaus Pütz und dem Geschäftsführer der Sanierungs- und Beteiligungsgesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH Oberhausen, Herrn Fridolin Gößl, statt.
Breitband
Herzlich Willkommen auf der Informationsseite zum Thema Breitbandausbau für die Gemeinde Oberhausen an der Donau.
Im Gemeindegebiet Oberhausen mit dem Stadtteil Bergen ist bereits flächendeckend ein Glasfasernetz vorhanden. Die derzeit nicht erschlossenen Gebäude können im Rahmen einer Einzelbeauftragung über einen zugeordneten Hausanschluss an das Netz angebunden werden.
Um den Anschluss der nicht versorgten Gebäude zu gewährleisten, richtet die Gemeinde Oberhausen einen Service Desk ein, um den Kunden einen einfachen Zugang zu einem Anschluss zu gewährleisten.
Details und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Gemeinde Oberhausen www.oberhausen-donau.de/gemeinde/ver-und-entsorgung/glasfaser-in-oberhausen
Rechts die Karte zur Übersicht des Ausbaugebiets Oberhausen und Neuburg-Bergen.
Einführung Wanderwege
Geschichtlicher Überblick der Gemeinde Oberhausen mit ihren vier Ortsteilen
Wenige Kilometer westlich und südwestlich von Neuburg liegt das Gebiet der Gemeinde Oberhausen. Die Donau bildet eine natürliche Abgrenzung nach Norden. In der Sinninger Flur erstreckt sich die Gemeinde weit ins Donaumoos hinein. Geologisch betrachtet befinden sich die Dörfer Ober- und Unterhausen und der neue Ortsteil Kreut auf einem Ausläufer der Frankenalb südlich der Donau, Sinning auf der eiszeitlichen Lechschotterterrasse. Die Bahnlinie Regensburg - Ulm verläuft zwischen den beiden Landschaftsräumen.
Mitteilungsblatt
Lesen und erfahren mehr über Oberhausen. In unseren Gemeindeblättern, die regelmäßig veröffentlicht werden, kommen Neuigkeiten und wichtige Bekanntmachungen zu aktuellen und alltäglichen Themen zur Sprache.
Gemeindeblätter 2026
Seniorenbüro
Bereits Ende der neunziger Jahre diskutierte man in der Ideenwerkstatt des Agenda 21 Arbeitskreises eine Anlaufstelle für alle Bürger einzurichten, in der z. B. Mitfahrgelegenheiten oder Nachbarschaftshilfe vermittelt werden könnte. Da zu diesem Zeitpunkt kein geeignetes Büro zur Verfügung stand und die dazu notwendige Finanzierung fehlte, musste das geplante Projekt vorerst zur Seite gelegt werden. Mit dem Bau des innovativen Wohnprojektes „Lebensräume für Jung und Alt“ entstand auch die Service- Zentrale mit einem Büro.
Die Gemeinde Oberhausen, unterstützt durch den einstimmigen Beschluss des Gemeinderates die Einrichtung eines Seniorenbüros. Im November 2007 hat sich die Gemeinde beim Bayerischen Sozialministerium um Fördermittel beworben. Weil das Vorhaben in hohem Maße innovativ und beispielgebend ist, wurde es als Modellprojekt ausgewählt und somit konnten wir unseren lang gehegten Wunsch verwirklichen.
Seit Juni 2008 befindet sich nun in der Service Zentrale auch das Seniorenbüro, mit der Leitstelle für organisierte Nachbarschaftshilfe. Es ist eine neutrale Anlaufstelle für alle Bürger der Gemeinde Oberhausen, in der sie Informationen, Beratung, Vermittlung von Nachbarschaftshilfe und fachliche Hilfen erhalten.
Unser Ziel ist es, eine aktive Bürger- und Sozialkultur zu fördern und ältere, pflegebedürftige, behinderte oder anderweitig hilfebedürftige Menschen in die Lage zu versetzen, ihr Leben soweit wie möglich selbstbestimmt und nach eigenen Vorstellungen in ihrer bisherigen Umgebung zu gestalten. Sie erhalten im Bedarfsfall die individuell erforderliche Unterstützung. Dadurch kann eine eventuelle Heimunterbringung vermieden bzw. hinausgezögert werden.
Durch die Bereitschaft und Mithilfe von engagierten Bürgern aus unserem gesamten Gemeindegebiet ist es uns möglich für Hilfesuchende eine umfangreiche Angebotsliste anzubieten. Unter dem Motto: „Helfen ist Ehrensache – Wenn Sie uns brauchen, wir helfen Ihnen gerne“ stehen über 50 ehrenamtliche Helfer für die Unterstützung bereit.
Alle Vermittlungen, die über das Seniorenbüro stattfinden, werden in einer dafür extra programmierten Helferdatei erfasst. So kann zur Hilfenachfrage schnell der passende Helfer gefunden werden. Jeder Helfer hat ein Konto, auf dem sämtliche Einsätze festgehalten werden. Die Angebote des Seniorenbüros werden von den Bürgern dankbar angenommen und sie fühlen sich sicher in ihrem Alltag.
Kontakt
Lebensräume für Jung und Alt:
Gemeinde Oberhausen
1. Bürgermeister Fridolin Gößl
Straße:
Hauptstraße 4
PLZ / Ort:
86697 Oberhausen an der Donau
Telefon:
0 84 31 - 60994-0
Fax:
0 84 31 - 60994-20
E-Mail Adresse:
info@oberhausen-donau.de
Internet:
www.oberhausen-donau.de
Wohnanlage Servicezentrale
Seniorenbüro und Leitstelle für Nachbarschaftshilfe Sybille Wernhard, Gemeinweisenarbeiterin Straße: Am Balgfeld 4 PLZ / Ort: 86697 Oberhausen an der Donau Telefon: 0 84 31 - 6 40 67 19 E-Mail Wohnanlage: lebensraum.oberhausen@liebenau-lebenimalter.de E-Mail Seniorenbüro: seniorenbuero@wohnanlage-oberhausen.de Bürozeiten: Montag: Donnerstag: und nach Vereinbarung 14.00 Uhr - 17:00 Uhr 09:00 Uhr - 13:00 Uhr Impressum: Herausgeber: Gemeinde Oberhausen Bauträgerschaft: SBO, Sanierungs- und Betriebsgesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH Oberhausen Fotos: Mini Forster-Hüttlinger Auflage: 1000 Copyright: Gemeinde Oberhausen
Seniorenbüro und Leitstelle für Nachbarschaftshilfe Sybille Wernhard, Gemeinweisenarbeiterin Straße: Am Balgfeld 4 PLZ / Ort: 86697 Oberhausen an der Donau Telefon: 0 84 31 - 6 40 67 19 E-Mail Wohnanlage: lebensraum.oberhausen@liebenau-lebenimalter.de E-Mail Seniorenbüro: seniorenbuero@wohnanlage-oberhausen.de Bürozeiten: Montag: Donnerstag: und nach Vereinbarung 14.00 Uhr - 17:00 Uhr 09:00 Uhr - 13:00 Uhr Impressum: Herausgeber: Gemeinde Oberhausen Bauträgerschaft: SBO, Sanierungs- und Betriebsgesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH Oberhausen Fotos: Mini Forster-Hüttlinger Auflage: 1000 Copyright: Gemeinde Oberhausen
Wappen
Das Wappen der Gemeinde Oberhausen
Seit 1983 hat die nach der Gebietsreform vereinigte Gemeinde ein dreiteiliges Wappen. Das amtlich genehmigte Wappen wird offiziell wie folgt beschrieben: "geteilt; oben gespalten von Gold und Schwarz, vorne auf roten Eicheln, hinten eine goldene Krone, aus der ein silberner Storchenhals mit rotem Schnabel wächst; unten fünfmal von Gold und Blau geteilt". Zwei Symbole haben mit der Ortsgeschichte der drei Dörfer zu tun. Die Goldenden und blauen Streifen entstammen dem Wappen der Grafen von Graisbach, die im Mittelalter auch Ortsherren von Ober- und Unterhausen waren. Auch in den Wappen der Gemeinde Marxheim und deren Ortsteil Graisbach finden sich die gelb-blauen Streifen der Graisbacher Grafen.
Der Sinninger Ortsadel
Epitaphe an der Friedhofswand bei der St.-Nikolaus-Pfarrkirche
Ludwig Ried
In der Zeit der Völkerwanderung trugen neu entstehende Ansiedlungen oftmals den Namen des Anführers einer Siedlergruppe. Das besonders bei den Ortsnamen mit der Endsilbe – ing und –ingen: Sinning = bei den Leuten des Sigino oder Syno.
Die ältesten Mitglieder der Sinninger Führungsfamilien benennen sich nach ihrem Heimatort selbst: Sinningen, Suni(n)gen, Syningen. Als älteste Vertreter dieses Geschlechts, die zeitmäßig exakt zu erfassen sind, werden in einer Urkunde des Klosters St. Ulrich und Afra in Augsburg vom Jahre 1140 Wildericus und Kuonradus de Sunnigen genannt. 30 Jahre später ist in einer Urkunde des Klosters Indersdorf 1170 ein Helenbert von Sinningen bezeugt. 1238 tritt schließlich Friedrich von Sinningen als Zeuge auf, als Bertold III. von Graisbach eine Stiftung zu Ehren der Gottesmutter in Kaisheim macht. Noch im Jahre 1559 wirkt Jakob Sinninger als Probst in Neuburg.
Gleichzeitig mit dem Geschlecht, das sich nach dem Ortsnamen Sinning benannte, finden sich im Dorfe in der Folge weitere Adelsgeschlechter, die hier Herrschaftsrechte ausüben:
1275 einEnglmar von Massenhausen zu Sünningen uf dem Berge,
1363 Berchtold Müllich von Sinning,
1390 Ulrich Leonberg.
1500 Jörg Reindl wird als Inhaber des Forstlehens zu Sinning genannt.
Das Dorf Sinning hat im 15.Jahrhundert zwei Adelssitze. Nach 1400 weisen bereits Epitaphe als steinerne Zeugen an der Friedhofsmauer auf ein neues Geschlecht der Sinninger Ortsadeligen hin. Es sind die Schönpüchl(er), die bis 1539 einen der beiden Adelssitze innehaben. Der älteste Epitaph berichtet von dem Tod der Margret Schönpüchler,die am 9.August 1422 hier auf dem Friedhof begraben worden ist:
1363 Berchtold Müllich von Sinning,
1390 Ulrich Leonberg.
1500 Jörg Reindl wird als Inhaber des Forstlehens zu Sinning genannt.
Das Dorf Sinning hat im 15.Jahrhundert zwei Adelssitze. Nach 1400 weisen bereits Epitaphe als steinerne Zeugen an der Friedhofsmauer auf ein neues Geschlecht der Sinninger Ortsadeligen hin. Es sind die Schönpüchl(er), die bis 1539 einen der beiden Adelssitze innehaben. Der älteste Epitaph berichtet von dem Tod der Margret Schönpüchler,die am 9.August 1422 hier auf dem Friedhof begraben worden ist:
Ortsumgehung B 16
Betrachtungen über die Entstehung der Umgehungsstraße B 16 neu bei Ober- und Unterhausen
Erwin Moosheimer
Anfang der 80er Jahre – das genaue Jahr kann ich nicht mehr benennen – fuhr ein Bus mit Mitgliedern des Kreistages von der Sinninger Straße Richtung Sehensand und machte auf der Forststraße am Schimmelbogen halt. Geleitet wurde die Exkursion von Herrn Kreisrat Eduard Neunzert, der als Forstamtmann und Revierleiter von Sehensand für dieses Vorhaben geradezu prädestiniert war. Mit von der Partie waren der Leiter des Straßenbauamtes Ingolstadt, Herr Baudirektor Brügel, sowie meine Person als Vertreter der Gemeinde Oberhausen.
Die anstehende Entscheidung des Kreistages für die ursprünglich geplante Trasse der Umgehungsstraße oder einer völligen Neuplanung war Anlass dieser Fahrt. Die Herren wollten sich vor Ort ein Bild machen. Der Abschnitt am Schimmelbogen, wo die Umgehungsstraße nach bisheriger Planung durchführen sollte, war von Herrn Neunzert mit Bedacht gewählt. Selbst einem Laien wurde sofort klar, dass hier enorme Einschnitte und Auffüllungen notwendig würden. Den Ausführungen von Herrn Neunzert, dass in diesem Bereich für den Bau der Straße Kronenbreiten von 40 – 50 m entstehen würden, wurde von Herrn Brügel nicht widersprochen. Hinzu käme, dass der gesamte „Unterhauser Forst“, das größte zusammenhängende Waldgebiet des Neuburger Bereiches südlich der Donau, in seiner ovalen Form der Länge nach durchschnitten würde. Die mit einer derartigen Maßnahme zusammenhängenden negativen Folgen für den gesamten Bereich waren für Herrn Neunzert Anlass, vehement dagegen Stellung zu nehmen. Seine Kreistagskollegen waren dann auch umgehend davon überzeugt, dieser Trassenführung nicht zuzustimmen. Auf die provokante Frage von Herrn Neunzert, wie man eine solche Trassenführung überhaupt planen konnte, erwiderte Herr Brügel, die Planung sei ja auch schon 20 Jahre alt. Damit bestätigte er Aussagen meines Vaters, dass schon während des Flurbereinigungsverfahrens von 1962 – 1965 über eine Umgehungsstraße für Oberhausen diskutiert wurde.
Die Neuplanung der B 16 als Autostraße hatte neben der Verbesserung der Infrastruktur durchaus auch strategische Bedeutung. Die Bedrohung aus dem Osten war stets präsent; mit der Kuba-Krise 1962 strebte der „Kalte Krieg“ seinem Höhepunkt zu. Eine West-Ost-Achse wie die B 16 – ausgebaut als Autostraße – wäre für schnelle Truppenbewegungen ideal. Um dies Ziel zu erreichen, war eine auf weite Strecken völlig neue Trasse erforderlich. Im schwäbischen Bereich sowie von Manching bis Regensburg war der Ausbau bereits weit vorangekommen. Mitte der 70er Jahre wurde die Planung von Rain am Lech bis Weichering konkret vorangetrieben. Während sich für die Strecke von Rain bis Straß eine ideale Trassenführung finden ließ, war der Abschnitt von Straß bis Weichering ungleich schwieriger zu verwirklichen. Die IVG grenzt südlich an die Bahntrasse, kurz danach liegt nördlich der Bahn der Standortübungsplatz Kreut. Wenige Kilometer weiter musste eine Umgehung des Nato- Fluplatzes Zell gefunden werden. Es war also logisch, die neue Trasse südlich der IVG und des Flugplatzes nach Weichering zu führen. Doch plötzlich regte sich Widerstand. Naturschützer und Vertreter der Forstbehörden meldeten Bedenken an. Es waren wohl die ersten Anzeichen des beginnenden Waldsterbens, welche die Verantwortlichen in große Sorge versetzte. Von einer Einigkeit für die geplante Trassenführung war man auf einmal weit entfernt.
Pfarrkirchen
Die Pfarrkirche in Oberhausen:
Sie ist dem heiligen Clemens geweiht. In der heutigen Form wurde sie 1910 erbaut. Der Kern des Turmes stammt aus der Zeit um 1300. Die Deckenbilder mit Darstellungen aus dem Leben des hl. Clemens aus der Mitte des 18. Jahrhunderts wurden in die neue Kirche übertragen. Der Hochaltar zeigt das Bild des hl. Clemens, die Schnitzfiguren der Seitenaltäre stellen die hl. Sebastian und Andreas dar.
(Text: Roland Holzmayr)
Zukunftmöglichkeiten
Vom lokalen Rechenzentrum, dem sogenannten POP (Point Of Presence), ausgehend werden im gesamten Ausbaugebiet Leerrohre verlegt. Es werden je Haushalt zwei Glasfasern verlegt. In den Glasfaserhaupttrassen wird ein 100-prozentiger zuzüglich Erweiterungsmöglichkeiten vorgesehen.